love is in the air

Fashion

Von Mai bis September werden in Deutschland 90% aller Ehen geschlossen – die Wedding Season ist also längst in vollem Gange. 💍🎂 Wenn eine Einladung eintrudelt ist die Freude zunächst riesig, doch die Frage nach dem perfekten Outfit lässt nicht lange auf sich warten. 🙈

Bei Peek & Cloppenburg gibt es eine große Auswahl an Kleidern für Brautjungern und Hochzeitsgäste. Bist Du in diesem Jahr auch noch auf eine Hochzeit geladen? Ich habe ein paar Kleider rausgepickt, mit denen wir 2019 im Trend liegen und es uns ganz sicher auch nicht mit der Braut verscherzen. 👰🏻 [Disclaimer: Es gibt zwei unabhängige Unternehmen Peek & Cloppenburg mit ihren Hauptsitzen in Düsseldorf und Hamburg. Dieser Artikel beruht auf einer Kooperation mit der Peek & Cloppenburg KG, Düsseldorf, deren Häuserstandorte Ihr unter peek-und-cloppenburg.de findet.]


Na klar, bei mir stehen Pastelltöne ganz hoch im Kurs. Aber abgesehen davon, dass ich die zarten Farben einfach liebe – Pastell trägt sich hervorragend auf Hochzeiten, denn wir wollen ja nur dezent auffallen. Die Aufmerksamkeit gebührt an diesem Tag ganz allein der Braut! Mit einem Kleid in mint, apricot oder rosé brauchen wir uns also keine Sorgen machen. 💕

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Wie wäre es mit einem bodenlangen Hingucker z. B. in einem mintgrünen Chiffon-Kleid mit Raffungen (119,99 €), einer rosé A-Linie mit Pailletten (149,99 €), einem verspielten hellblauen Wickelkleid aus Satin (119,99 €) oder in apricot mit Cut Outs (129,99 €)?

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Ja, auch Flowerprints sind auf Hochzeiten gern gesehen. Für mich sind sie gleichwohl ein weiterer Klassiker, mit dem wir als Hochzeitsgast nur richtig liegen können. Dem freudigen Anlass entsprechend farbenfroh und doch, aufgrund des Blumenmusters, weder aufdringlich noch überladen.  Etwa in mint-melliert mit locker fallendem Oberteil (129,99 €), fuchsiafarbenem Chiffon-Neckholder-Kleid (89,99 €), apricot Blumenwiesenprint (119,99 €) oder violettem Hortensienwickelkleid (129,99 €).

Und dann gibt es da noch die Motto-Hochzeiten. Klingt aber schlimmer, als es ist: Strand & Meer, Landhochzeit oder wie in den 50s‘. Heiraten unter einem ganz bestimmten Themendach ist inzwischen ganz üblich geworden. Vor allem der Boho-Stil hat es mir angetan! Wildblumen, Vintage-Deko, Naked Cake 🥰😍 Da schlägt mein Herz direkt höher. Wer passend zum Motto erscheinen mag, trifft mit Erdtönen, Spitzensäumen und Häkelelementen die richtige Wahl. Auch da bin ich wieder bei Peek & Cloppenburg fündig geworden:

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Wieso nicht: Utility-Dress (39,99 €), Strohhut und Ballerinas – et voilá, der perfekte Boho Wedding Look. 🙂 Muss aber nicht, denn es geht auch zeitlos im luftigen Cocktailkleid mit Volantbesatz (79,99 €), in edler Häkelspitze von GUESS oder mit floralem Spitzendetail von Christian Berg (89,99 €).

Die Farbwahl sollte allerdings gut überlegt sein, denn hier ist der Grad schon etwas schmaller! Wenn die Braut nichts sagt, gilt: Creme und Weiß sind für die Damen tabu. Und wie sich das mit dem Dresscode der Brautmutter verhält, könnt Ihr hier im Ratgeber von Peek & Cloppenburg lesen und direkt nachshoppen.

Übrigens: Wer ganz dem Dresscode entsprechen will, erhält in der Regel erste Hinweise auf das Farbkonzept der Hochzeit mit dem RSVP und der Einladung. Also Augen offenhalten, dann klappt’s mit der Punktlandung. 😉

* In freundlicher Zusammenarbeit mit der Peek & Cloppenburg KG, Düsseldorf

 

Marrakech Travel Guide

Travel

Marrakesch – Tausendundeine Nacht. Orient. Stadt der Düfte und Schlangenbeschwörer. Verzauberte Welt. Wir haben eine Woche in der marokkanischen Stadt verbracht und nun möchte ich mit Euch meine Highlights und Erfahrungen teilen.


Fakten:

Die „Rote Stadt“, wie Marrakesch aufgrund der roten Häuserfassaden genannt wird, liegt im Landesinneren, im Südwesten Marokkos. Entgegen mancher Annahmen ist sie nicht die Hauptstadt des Landes (das ist Rabat), sondern lediglich der Region Marrakech-Safi. In der Stadt leben ca. 930.000 Menschen, die sich auf die Medina (Altstadt) und die Ville Nouvelle (Neue Stadt) verteilen. Die Altstadt wird in vielen Reiseführern zur besseren Orientierung weiter in die innere, östliche und nördliche Medina unterteilt. Die Ville Nouvelle unterscheidet sich weiter in Stadtteile, wie z. B. La Hivernage, Gueliz, Quartier Industrielle oder La Palmeraie.

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Übrigens wird in Marokko neben dem marokkanischen Arabisch als Amtssprache, auch Französisch als Handels-, Bildungs- und inoffizielle Arbeitssprache verwendet. Bevor Ihr Euren Trip nach Marokko startet ist ein kurzes Fresh-Up des Basiswortschatzes deshalb durchaus empfehlenswert. 😏

Unterkunft:

Die Auswahl der richtigen Herberge in Marrakesch ist ziemlich entscheidend für den gesamten Urlaub. Sucht Ihr Entspannung und wollt euch mit dem Tausendundeine Nacht-Feeling verwöhnen lassen und erholen? Dann empfehle ich die Wahl eines Hotels in La Palmeraie. Möchtet Ihr dagegen das komplette „Marrakesch“-Programm und seid eher auf einen City Trip aus, dann wäre ein Riad die richtige Wahl.

Für Letzteres haben auch wir uns entschieden und sieben Tage in der Medina gewohnt. Riads sind städtische Wohnhäuser oder auch kleine Paläste mit begrüntem Innenhof. Mehr als zehn Zimmer sind es nie und meist haben ihre Besitzer sie mit viel Liebe im traditionellen Stil mit edlen Webteppichen, Antiquitäten, orientalischen Lampen, Holzschnitzereien und Mosaiken dekoriert. Kleine Oasen inmitten der verwinkelten Gassen der Stadt. 🌳 🌴 Tritt man aus der Tür eines Riads, steht man direkt im Getümmel und hat es meist nicht weit zu vielen Sehenswürdigkeiten. Allerdings sieht man sich damit auch unweigerlich den unschönen Seiten Marrakeschs konfrontiert: Verkehr, Staub, Lärm und Dreck. Dem entgeht nur, wer in eines der Resorts außerhalb der Medina eincheckt. Swimmingpool, Sonnenbaden und AI-Buffet ist dann angesagt, doch viel von Marokko bekommt man da wohl nicht mit. Dafür findet Ihr aber Ruhe und Erholung und könnt Euch immer noch jederzeit mit dem Shuttle in die Medina fahren lassen.

 Lest dazu weiter unten auch noch meine Empfehlung zu „Wie viele Tage Marrakesch?“.

Sights:

Der Djemaa El Fna erwies sich für uns als bester Ausgangspunkt aller Erkundungen, weil er sehr zentral gelegen ist und von hier die größten Wege in alle Richtungen abgehen. Nicht ohne Grund wurde der Platz 2001 als erster Ort von der UNESCO zum Meisterwerk des mündlichen und immateriellen Erbes ernannt. Schlangenbeschwörer, Henna-Frauen, Wahrsager, Geschichtenerzähler, Tänzer, Musiker und Händler – ein unglaublich buntes Treiben. In der Dämmerung verwandelt sich der Platz dazu auch noch in ein riesiges Freiluftrestaurant und der Rauch von über 100 Grillständen schwängert die Luft. Ich wusste gar nicht worüber ich zuerst staunen sollte, denn die Eindrücke überforderten mich im ersten Moment einfach nur.
Die Einheimischen treffen sich hier in den milden Abendstunden zum gemütlichen Beisammensein und Touristen genießen den Blick auf den Trubel beim Abendessen in einem der Restaurants am Platz oder lassen sich weiter zum Bummeln in die Souks treiben.

!!! Hier wimmelt es von Touristen, was auch Trickbetrügern und Dieben nicht entgangen ist. Passt auf Eure Wertsachen besonders gut auf! Und auch Andere wittern ihr Geschäft: Um zu fotografieren, versucht Euch auf dem Platz immer irgendjemand zur Kasse zu bitten – Fotomotive gibt es schließlich viele. Selbst die Henna-Frauen können richtig aufdringlich werden und nerven selbst bei einem „Nein“ mit „only a little flower for good luck“ weiter.

Unweit des Djemaa El Fna, vorbei an den vielen Pferdekutschen, die zur Stadtrundfahrt bereitstehen, erhebt sich die Koutoubia Moschee. Schon beim Landeanflug auf Marrakesch ragt ihr Minarett aus dem 12. Jahrhundert über die Medina. Touristen können die Moschee nur von außen besichtigen. Hier ruft der Muezzin noch persönlich die Gläubigen zum Gebet – also lohnt ein Stop zur Gebetszeit.

Hinter der Moschee versteckt sich eines meiner liebsten Highlights – der Jardin de la Koutoubia. Ein wundervoll angelegter Park mit Wasserspiel und für mich eine der vielen traumhaft kleinen Oasen Marrakeschs. Denn wer wie wir die meiste Zeit in der Medina verbringt, wird wohl oder übel schnell von den verstopften Straßen mit den  Eselskarren, Fahrrädern und vor allem(!) den knatternden und stinkenden Mopeds genervt sein. Die Parks sind dann einfach ein Paradies, um zumindest ein klein wenig Erholung zu finden. I promise! 😉

Orangenbäume, Vogelgezwitscher und schattige Bänke inmitten prächtiger Rosenstöcke findet ihr außerdem im Cyber Parc Arsat Moulay Abdessalem (Free Wifi), im Jardin Le Secret oder in den Jardins de la Mamounia (Must, Must Sight!!). Hier hat es mir mit Abstand am besten gefallen! Eine wunderschöne Hotelanlage des Luxus-Hauses mit vielen tollen Instagram-Spots, die Ihr nicht verpassen solltet. Traut Euch einfach an den Wärter am Eingang vorbei – der Eintritt ist für alle gestattet und kostenfrei!

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Ein Besuch des wenig gepflegten Jardin Ménara empfehle ich dagegen nicht. Die Aussicht zum Atlasgebirge ist das einzige echte Highlight und leider nur selten auch wirklich gut zu sehen.

Weitaus mehr lohnt dagegen, für die weniger Zartbesaiteten unter Euch, ein Besuch des Quartier des Tanneurs (Gerberviertel) in der nördlichen Medina. Nach einigen vergeblichen Versuchen zu Fuß haben wir uns schließlich mit dem Taxi fahren lassen – der Weg dahin ähnelte einem Labyrinth. 😣 Hier werden Tierhäute noch ganz traditionell zu Leder verarbeitet. Ein unglaublich hartes Handwerk, das es so wohl bald nicht mehr geben wird. Um es zu bewahren haben sich deshalb die Gerberfamilien zu Kooperativen zusammengefunden und bieten für 2 € p. P. kleine Führungen an. Den Strauch frische Minze solltet Ihr keinesfalls ablehnen. Ihr werdet dankbar sein, wenn ihr daran riechen könnt! 😉 Die Guides führten uns recht zügig durch das Viertel. Wir hatten aber nach der Tour die Möglichkeit erneut hinein zu gehen und uns in Ruhe alles anzusehen und  konnten so sogar beim Enthaaren der weichen „Leder“ dabei sein.

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Wenn ihr schon einmal in der nördlichen Medina seid, möchte ich euch noch einen Besuch im Musée du Parfum ans Herz legen. In einem hübschen, kleinen Stadtpalast erfahrt Ihr für 4 € Eintritt p. P. mehr über die sieben Düfte Marokkos und die Herstellung von Arganöl und Rosenwasser. Es ist sehr liebevoll, kurzweilig aber interessant gestaltet – und wie zu erwarten, gibt es natürlich auch viele Düfte zum Schnuppern! Zum Schluss habt Ihr auch die Möglichkeit Euch Euer eigenes Parfum aus den hochwertigen Essenzen zu kreieren (je nach Menge kostet es zwischen 30 und 50 €).😍 Wenn das nicht ein Souvenir der besonderen Art ist!

Weitere Sehenswürdigkeiten wie die Saadier Gräber, der Palais de la Bahia oder der El Badii Palast, wo Dior jüngst seine Cruise-Collection 2020 mit einer aufwendigen Show präsentierte, werden in Reiseführern als DIE Touristenziele schlechthin gehandelt. Zu unserem Reisestil passt das aber eher weniger, deshalb gibt’s an dieser Stelle dazu keine Einschätzung von mir.

Egal ob nur während eines kurzen Aufenthalts oder auch länger, einen Abstecher raus aus der Medina solltet Ihr in jedem Fall unternehmen. Die Ville Nouvelle ist nämlich schon ein ziemlicher Gegensatz zur Altstadt. Wo dort noch die Einheimischen tote Hasen an den Ohren fürs Abendessen nach Hause tragen (ja, wirklich), tickt außerhalb das Marrakesch des modernen Zeitalters mit einem Hauch von Europa.

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Auf unserer Liste für die Ville Nouvelle an erster Stelle stand der Jardin Majorelle. Ein ca. 4.000 m² großer Garten, den Jacques Majorelle 1923 im damals französischen Marokko anlegte. Inzwischen ist seine Kunst fast vergessen, doch sein Garten erfreut sich noch immer großer, öffentlicher Beliebtheit. Also zeitiges Aufstehen zahlt sich aus, denn nur wer pünktlich 8 Uhr am Einlass ist, erspart sich die ellenlangen Warteschlangen. Deshalb kamen auch wir, nach einem ersten Versuch an einem Nachmittag, ein zweites Mal morgens zum Park. Frühstück gab’s dann im Café Majorelle, direkt im Garten. Egal ob mit Anstehen oder ohne: Die 7 € Eintritt p. P. sind gut investiert und ein Besuch des Parks wirklich empfehlenswert. Flora und Architektur sowie die vielen kleinen Elemente in Majorelle-Blau ließen mich dort wieder von Tausendundeine Nacht träumen. 🤩

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Übrigens ist gleich nebenan das Musée Yves Saint Laurent. Der Designer kaufte den Garten in den 80-ern und machte es zu seiner Muse für viele, folgende Kollektionen. Später fand der Designer hier auch seinen Rückzugsort und veranlasste, dass nach dem Ableben seine Asche im dortigen Rosengarten verstreut wurde.

In der Ville Nouvelle kamen wir auch am Theatre Royal und dem Gare de Marrakech (Bahnhof) vorbei. Die Gebäude sind erst 2001 und 2008 errichtet wurden. Wohl der einzige Grund, der sie sehenswert macht. Wer in Eile ist, muss hier also nicht unbedingt einen Stop einlegen. Wenn auch die Sights in der Ville Nouvelle begrenzt sind. In puncto Shopping & Food wird hier einiges geboten. 

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Shopping:

In den Souks, die sich vor allem durch die gesamte innere Medina ziehen, wird jedem Interior-Liebhaber das Herz aufgehen! Alle Eingänge führen in eine Schatzkammer voller bunter, exotischer Geheimnisse. Teppiche, Kissen und Puffs, orientalische Lampen, Windlichter, Kupfergeschirr, bemalte Teegläser. Es ist nicht nur wunderschön anzusehen, wie die Händler ihre Stände bestückt haben, sondern verleitet auch die gesamte Inneneinrichtung daheim einmal auf den Kopf zu stellen 😅. Ein bisschen abseits des Djemaa El Fna werden die Souks aber auch zunehmend weniger touristisch, denn hier kaufen die Einheimischen ihre Waren des täglichen Bedarfs. Deshalb finden sich an einer Stelle die Basare für Fleisch, an anderer Stelle die Gewürzhändler, Gemüse und Obststände oder Textilverkäufer. Über die vielen Seitenstraßen und -gassen gelangt man auch zu den Korbflechtern, Wollfärbern, Schmiedekünstlern usw. Es hat mich beeindruckt das Handwerk hier noch in dieser Vielfalt zu sehen, auch wenn das Gros inzwischen ein recht einheitliches Sortiment verschiedener Artikel anbietet.

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!!! Credo in den Souks: Verhandeln ist alles! Lasst Euch deshalb am besten nicht anmerken, wenn Euch etwas gefällt. Und steigt deutlich niedriger ein, als das Maximalangebot lautet. Die Verkäufer werden natürlich protestieren, aber letztlich entscheidet Ihr, für welchen Preis Ihr zahlt. Wir haben bspw. eine Teekanne gekauft und statt ursprünglich veranschlagten 65 € schlussendlich 25 € gezahlt. 💸 Also traut Euch einfach.

!!! Im Gewirr der immergleichen Gässchen ist es quasi unmöglich nicht die Orientierung zu verlieren. Lasst euch einfach mal treiben und vergesst die Sorgen um den richtigen Weg. Das ist Teil des Erlebnisses! Wenn Ihr euch doch unsicher werdet, dann fragt immer die Verkäufer in den Geschäften nach dem Weg. Verlasst euch keinesfalls auf die Aussagen der besonders freundlichen „Schlepper“. Gern locken sie Touristen mit Sätzen wie „The road is closed today.“ oder „The square is in this direction“ zum Geschäft des Onkels und damit ins Jenseits. Da die wenigsten Gassen ausgeschildert sind, erwies sich der klassische Cityplan auch nicht gerade als hilfreich. Google Maps hat sich dagegen für mich total bewährt und uns tatsächlich aus der ein oder anderen Sackgasse heraus navigiert 😆🙈.

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Am meisten Spaß hat mir das Bummeln und Einkaufen auf dem Place Rhaba Kedima gemacht. In der Mitte sitzen viele Korbflächter-Frauen, die das Bild des Platzes prägen. Und rundherum haben sich die Händler (die hier weniger aufdringlich sind)  mit kleinen Buden niedergelassen. Man findet zwar auch nichts anderes als Gewürze, Öle und Korbtaschen, aber das Ambiente ist viel schöner und regelrecht entspannt, als auf dem Djemaa El Fna.

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Abseits der geschäftigen Souks gibt es in der Medina aber auch sehr schicke Boutiquen und hippe Concept Stores, die beinah europäisch anmuten. Uns sind sie erst an den letzten Tagen unserer Reise überhaupt aufgefallen, so sehr haben uns die Eindrücke auf den Straßen überfordert. 🤭

Hier ein paar Adressen in der Medina:

  • Chabi Chic Marocco
    marokkanische Keramik, stylische Korbtaschen, edle Öle und Kosmetika
    106 Rue Kennaria, Quartier Rue des Banques
  • Max & Jan
    handgewebte Kleidung verschiedener Designer, Tücher, Parfum, Sonnenbrillen
    14 Rue Amsefah, Sidi Abdelaziz

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Vom Djemaa El Fna sind es fußläufig entlang der Avenue Mohammed V. etwa 20 Minuten bis zum Place du 16 Novembre – dem Knotenpunkt von Guéliz. Große Ketten wie Zara und Stradivarius findet Ihr hier genauso, wie kleine Läden mit Marrakchi-Handwerkskunst. An der Straße reihen sich Restaurants und Cafés aneinander und ein paar Meter weiter lässt sich in der Mall Carré Eden schick und klimatisiert shoppen.

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Wem das noch nicht genug ist, der fährt raus ins Gewerbegebiet Sidi Ghanem. Am nördlichen Stadtrand soll dort ein marokkanisches Shoppingparadies zu finden sein. Zahlreiche aus- und inländische Designer haben hier ihre Werkstätten und Verkaufsräume für Kunst, Möbel und Mode. Wir waren selbst nicht da, haben aber sehr oft Sidi Ghanem als Ausflugstipp genannt bekommen.

PS: Die Ménara Mall in der Nähe vom Jardin Ménara sieht von außen protzig aus, hat im Inneren aber so gut wie gar nichts zu bieten. Als wir da waren, kamen wir uns ziemlich verloren vor. Es war wie ausgestorben und in den wenigen Geschäften standen sich die Verkäufer die Beine in den Bauch. Lohnt überhaupt nicht! 👎

Food:

Die Essensstände, die allabendlich auf dem Djemaa El Fna aufgebaut werden, sind der Inbegriff von Marrakeschs Lebendigkeit. Es gibt Tajine, Fish & Chips, Schnecken, Kebab oder auch einfach eine milde Suppe. Das Essen wird stets frisch zubereitet! Nur hinterließ es bei mir keinen allzu bleibenden Eindruck. An allen Ständen, die wir während unseres Aufenthalts besucht hatten, wurden die Gerichte wirklich NIE gewürzt. Und das bei einer solchen Gewürzvielfalt? Naja, satt wird man trotzdem und das Flair dort zu essen kann man zumindest ein-/zweimal mitnehmen. Zu fairen Preisen lässt es sich ringsum den Platz aber weitaus schmackhafter speisen. Und: Fast alle Lokale haben auch eine Dachterrasse, von der aus man das Gewusel beobachten kann.

!!! Es gibt eine ganze Reihe nur mit Saftständen, an denen Ihr für 5 MAD (klein) bzw. 10 MAD (groß), also ca. 0,50/1 € z. B. frisch gepressten Orangensaft bekommt. Super lecker und erfrischend, an einem heißen Sommertag in Marrakesch. Aber Vorsicht, es ist nicht auszuschließen, dass die Säfte auch schonmal etwas länger am Stand (vorgepresst) stehen. Ihr kennt Euren Körper am besten!

In den Straßen der Altstadt gibt es im Abstand weniger Meter auch viele kleine Bistros, die neben Tajine oder Falafel, für wirklich wenig Geld, auch europäische Gerichte wie Burger & Pizza zubereiten. Probiert hier unbedingt mal einen Avocado Smoothie (Jus d’avocat) – super lecker!

Am Place Rhaba Kedima sind das Nomad und das Café des Épices wegen des stylischen Interiors, den großen Dachterrassen und der guten Küche total angesagt. ✨ Da viele Reiseführer diese Restaurants jedoch auch erwähnen, müsst Ihr Glück und Geduld haben, um in der Saison ohne Reservierung einen Platz zu bekommen.

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Weniger common ist z. B. das Café Chinguitti – ebenfalls mit einer guten Küche, Dachterrasse und nur wenige Meter von den zwei anderen Spots entfernt. Wir haben es von unten gesehen und einfach ausprobiert. 🤗

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!!! Damit der Marrakeschurlaub noch lange in Erinnerung bleibt, müsst Ihr einen Thé a la Menthe 🌿 probieren. Eigentlich kommt Ihr daran ohnehin nicht vorbei, denn der „Whisky Marocain“ (marokkanische Minztee) wird nahezu überall serviert. Eine echte Aromabombe, die traditionell auch mit ganz viel Zucker gereicht wird. 😳

PS: Kaffee können die Marokkaner allerdings nicht sooo gut. 🥴

Den Tag in Guéliz lässt es sich mit einem guten Frühstück im Café Atlas am Place Abdel Moumen Ben Ali starten. Das Café Négociants bekommt zwar keine morgendliche Sonne ab, bietet aber den gleichen Blick auf das wuselige Geschehen – nur von der anderen Seite. Ihr habt die Wahl! 😉

Und hier noch meine zwei ganz persönlichen Food-Highlights in der Ville Nouvelle: Geeiste Orangenblüten-Dattel-Milch – gibt es nur im Café Majorelle! Und: Das Dame Blanche Softeis mit Biscotto Carmel bei Quick. 😍 🤤

Achso: Besonders instagramable lässt es sich im Le Salama essen. Die üppige Bepflanzung an der Decke schafft ein wunderschönes Ambiente auf der verglasten Dachterrasse. Ganz günstig sind die Speisen und Getränke hier jedoch nicht.

Must Do’s:

+ Crêpes gibt es auch in Marokko. Umbedingt solltet Ihr ihn Euch mit Amlou bestellen, denn das ist quasi die marokkanische Nutella. Sie besteht aus gerösteten Mandeln, Honig und Arganöl. 🍯

+ Marokko ist für die Produktion von Rosenwasser und hochwertigen Ölen bekannt. Die Herstellung ist weitaus aufwendiger und schonender als in anderen Produktionsländern, wodurch die Produkte eine erstklassige Qualität aufweisen. Hier solltet Ihr nicht zögern und Euch vielleicht sogar gleich ein, zwei Flaschen mehr mitnehmen. 🌹 Aber Achtung: Bitte nicht auf den Märkten oder am Straßenrand kaufen! Die Öl-Flaschen sollten außerdem aus Glas sein und: Rosenwasser ist in seiner reinen Form nicht rosa!

Warum von dem Lärm und Dreck nicht mal entfliehen und die marokkanische Badekultur erleben? Das geht in einem der vielen Hamam in der Medina. Das ist nicht nur super entspannend, sondern auch sehr luxuriös. 🧘🏼‍♀️

Marrakesch ist bunt und vielseitig, aber noch längst nicht alles was  Marokko zu bieten hat. Es empfiehlt sich, bei längerem Aufenthalt, das Land z. B. auf Tagesausflügen noch weiter zu entdecken. Ausflüge könnt Ihr viele unternehmen, so bspw. ins Atlasgebirge, in die Wüste, zu den Wasserfällen ins Ourikatal, oder wie wir nach Essaouira. Von Marrakesch sind es ca. 3 Stunden Fahrtzeit bis zur Hafenstadt, die wegen der starken Winde vor allem bei Surfern sehr beliebt ist. Im direkten Vergleich fiel uns sofort auf, dass das kleine Städtchen viel sauberer ist und die inzwischen gewöhnte Geräuschkulisse war komplett verstummt – wie erholsam! Um das etwas andere Urlaubsgefühl zu genießen, haben wir in einem der vielen Dachterrassenrestaurants mit Blick auf den Atlantik gegessen. Auch Souvenirs, Handwerkskunst und Arganöl lässt es sich in Essaouira komplett stressfrei shoppen.

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Don’ts:

— Nicht ins Taxi einsteigen, ohne vorher den Preis festzulegen! Mit Touristen wird hoch gepokert. Die Taxifahrer geben nach einem „Nein“ aber in der Regel immer nochmal nach.

Moscheen sind für Nicht-Muslime tabu! Zugänglich ist nur die Koranschule Maderas Ben Youssef.

Tiere haben in Marokko keine gute Stellung. Erinnerungsfotos mit Affen und Schlangen auf dem Djemaa El Fna und Kutschfahrten von dort unterstützen das Geschäft auf Kosten der Tiere. Also bitte verzichtet darauf.

Fazit: Wie viele Tage Marrakesch?

Die Stadt ist ohne Frage eine Reise wert, doch Ihr solltet Euch gefasst machen – Ihr taucht ein in eine andere Welt. Pure Erholung? Fehlanzeige! Das sollte jedem klar sein, der einen City-Trip nach Marrakesch plant.

Die Übernachtungsmöglichkeiten in Marrakesch hatte ich Euch bereits aufgeführt. Auch wenn beide Möglichkeiten ihre Vor- und Nachteile haben, geht meine Empfehlung ganz klar hin zu einer Kombination von Unterkünften in der Medina und in La Palmeraie. So sollte man zumindest nicht völlig gestresst aus Marokko zurückkehren. Alternativ könntet Ihr auch nach einem gehobenen Riad Ausschau halten, welches vielleicht sogar über Sonnenterrasse und Pool  verfügt. Ich bin mir sicher, dann kommt die Entspannung auch nicht zu kurz. 😉

Aber nun zur Frage „Wie viele Tage braucht man in Marrakesch?“. Meiner Meinung nach ist man mit vier vollen Tagen sehr gut dabei, um locker die Stadt zu erkunden. Man glaubt es vielleicht gar nicht, aber die Innenstadt und alle Sehenswürdigkeiten sind recht schnell zu Fuß zu erreichen, wodurch man am Tag wirklich zügig von A nach B kommt und viele Attraktionen abläuft. In den sieben Tagen, die wir in Marrakesch verbracht hatten, sind wir an einigen Plätzen tlw. zum dritten oder vierten Mal vorbeigekommen und haben alles gesehen, was ich Euch oben aufgezählt habe. 🤗 Wer noch einen Ausflug plant oder eben länger im Resort chillen mag, der hängt individuell einfach noch ein paar mehr Tage dran.

Ich wünsche Euch in jedem Fall eine wundervolle Zeit in Marrakesch und freue mich schon jetzt auf all Eure Berichte. 💕

cozy winter times

Fashion, Lifestyle

Hi Ihr Lieben,

ob ich glauben soll, dass für die kommenden Tage die Schneewahrscheinlichkeit (auch wenn nur für Schneematsch) recht hoch ist? Wie schön wäre Schnee in der Vorweihnachtszeit? Ich bin jetzt schon bereit dafür!

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Den Herbst hätten wir dann aber wohl auch überstanden. Puhh 😏 Heute haben wir vorsorglich schon die Weihnachtsdeko aus dem Keller geholt und bereits Räuchermännchen, Engelchen & Co. (wie es in meiner Heimat üblich ist) aufgestellt. Die nächsten Tage werde ich noch letzte Besorgungen machen und dann fehlt zu guter Letzt noch der Baum. 🎄 Dieses Jahr wollte ich ganz bewusst eher mit dem Schmücken beginnen, auch wenn mir die „Nicht-vor-Totensonntag“-Regel bekannt ist, denn viel  zu schnell ist diese heimelige Zeit wieder vorbei. Dann verbringt man ein Wochenende dort, ist mal da zu Besuch und ohnehin an den Festtagen bei der Familie – aber um den Advent auch in den eignen vier Wänden zu genießen bleibt keine Zeit. Das ist daher unsere Lösung.

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Apropos Zeit.. Die war 2018 bei mir so rar wie nie. Hier hatte ich Euch dazu schon einmal erzählt. Der Versuch, auf die letzten Wochen des Jahres nochmal eine Entschleunigung zu erreichen, ist wohl auch nicht drin – viel zu viel will noch erledigt werden. Ich denke da nur an meine Steuererklärung für meine Studienjahre bis 2017. 😧
Umso mehr genieße ich die Momente, die wir für uns haben und wo mich Dinge, die mir im Alltag den letzten Nerv rauben (wie eben die Steuererklärung, der neue Wäscheberg oder die anstehende Putzaktion), einfach nicht interessieren. Zuletzt konnte ich das für ein paar Tage in Kopenhagen tun – Ihr habt es sicher in meinen Stories gesehen. Einen ausführlichen, kleinen Travelguide werde ich, sobald es meine Zeit hergibt, 😉 auch hier hochladen. 🙈

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Pullover Reserved (ähnlich) – Rock H&M (ähnlich) – Strumpfhose Calzedonia – Tasche SheIn (nicht mehr erhältlich) – Hut H&M – Schuhe emuaustralia*

Übrigens: Was es mit meinem Besuch bei M1 Beauty auf sich hatte, könnt Ihr in Kürze hier nachlesen: www.m1-beauty.de/blog 

*Der Artikel wurde mir als Werbesample zugeschickt

Autumn Vibes

Fashion

Hi Girls.

In den vergangenen Tagen haben wieder zahlreiche Brands ihre neuen Kollektionen und Produkte für Spring/Summer ’19 präsentiert. Nach den Press Days bin ich jetzt also fast schon wieder auf Frühjahr und Sommer eingestellt. 😂 Zum Glück konnte ich bei einigen Firmen aber auch noch einen Blick auf die Kollektionen für die nächsten Monate und den Winter erhaschen. Und ich finde, Mitte Oktober können wir nun auch offiziell die Online-Shops nach jahreszeitgemäßen Looks durchforsten, meint Ihr nicht auch?

Der Herbst ist für Fashionblogger, zumindest wenn ich für mich spreche, die Mode-Hochzeit überhaupt. Keine Jahreszeit gestattet uns so viel modischen Spielraum wie der Spätsommer. Ob Strumpfhose, Overknees, langärmeliges Kleidchen oder Knitwear – was im Sommer to much ist, genügt im Winter allein nicht um warm eingepackt zu sein. Da schlägt also mein kleines Modeherz ein bisschen schneller und ich musste Euch meine Highlights und Must Haves für den goldenen Herbst hier einmal zusammentragen:

AutumnVibes1Mit diesem Casual Nude Look assoziiere ich ein Coffee-Meet mit der besten Freundin im Lieblingscafé ums Eck. Warum? Vielleicht wegen der Kaffeebrauntöne.. 😁 Eine bequeme Mom Jeans z. B. von H&M (24,99 €) ist im Herbst immer perfekt (Falls es doch schon mal kühler wird, passt ohne Probleme auch noch eine Strumpfhose drunter). In Kombination mit dem wundervollen Seiden-Top von Intimissimi (39,90 €) und den schlichten Heeled Boots von Goodnight Macaroon wird daraus direkt ein schicker Alltagslook und die kuscheligen Pom Pom Cardigans hier (111 €) oder hier (220 €) sorgen für den Eye-Catcher. Aber was ist ein Herbstlook ohne Hut (24,90 €)??  😲 Mit der traumhaften Louis Vuitton Pochette Métis (1390 €), der Runway Michael Kors Uhr (249 €), den Heliconia Glasses von Maui Jim und den Gold Structure Ohrringen (55 €) ist das Outfit komplett.

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Bääähm.. Manchmal dürfen Outfits ein bisschen mehr Farbe vertragen – und zwar egal wann! Für mich gibt es nichts schöneres, als die Farbpalette mit den Rosatönen hoch und runter zu matchen. Sieht man, oder?

Die klassischen Overknee Boots (128 €) von Goodnight Macaroon und das Hängerchenkleid Lorenahl (99,95 €) der Marke Farina Opoku, sind so schlicht und vielseitig kombinierbar wie ihre Farbe. Erst der beerenfarbene, knielange Webmantel von H&M (59,99 €) lässt das Outfit interessant werden. Mit einem rosa Barett (39,95 €) und dem blassrosa Fransenschal (180 €) von Acne Studios wird das Ganze schon mal wettertauglich und mit der Grenaa Handtasche von Seidenfelt (69,90 €), dem Knot Bracelet (29 €) und dem Formentera Ring (35€) ist der Look ready to wear. Und für den Weitblick sorgen noch diese schönen Nude Glasses (195€) von Patricia Schmid x VIU.

Ich bin dann mal Kaffee holen ❤