Life Update 02/17

Allgemein

Hallo Ihr Lieben,

zurück aus Great Britain gibt es gleich mal neuen Content von mir. Über den Kurztrip nach London hatte ich hier noch gar nicht erzählt. War es ja auch mehr eine spontane Aktion mit meiner Freundin, auf alten Spuren durch die Stadt zu wandeln. Bereits vor 9 Jahren zog es uns gemeinsam nach London. Und wir erlebten die bis dato verrückteste Reise unseres Lebens im zarten Alter von 14 Jahren. 😀  Das ist allerdings eine andere Geschichte und bleibt vielleicht auch besser in Erinnerungen aufbewahrt.

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Irgendwie hatte London aber auch diesmal eine ganz besondere Überraschung für uns.. soweit man es so nennen kann. Denn den Rückflug nach Berlin musste ich ohne meine Freundin antreten.
Die Zeit spielte am Donnerstagabend definitiv gegen uns. Durch einen Notfall am U-Bahn-Gleis wurden für mehr als eine halbe Stunde alle Tubes an unserer Station vorbei geleitet. Als wir dann ohnehin schon verspätet in der District Line saßen, fuhr sie zu allem Übel nicht über die Victoria Station, von wo aus unser Express nach LDN Gatewick ging. (Wir hatten in der Hektik nicht auf die Endstation geachtet.) :-/ Bei Victoria angekommen, stellte uns dann das kontaktlose Ticket für die Tube noch eine Hürde und so saßen wir erst 18:30 Uhr im Zug zum Airport, wo das Gate 19:15 Uhr schließen sollte. Es blieb eine halbe Stunde zum Verschnaufen im National Express, aber die Anspannung war uns ins Gesicht geschrieben.
Es galt in 15 Minuten mit dem Shuttle vom Süd zum Nord Terminal zu gelangen, die Sicherheitskontrolle zu überwinden und zum Gate 106 zu finden. Leider kam meine Begleitung an der Security nicht weiter.. ich sag Euch – es gibt wirklich böse Menschen, die wegen eines fehlerhaft verstauten Labello´s, den Stress des Todes machen.
Ich musste also alleine weiter, wollte EasyJet hinhalten und auf meine Freundin warten. Einen kurzen Lichtblick brachte die Anzeige, dass das Gate erst 19:20 Uhr schließen würde. So blieben mir immerhin noch acht Minuten, für einen Weg der im normalen Schritttempo bestimmt 20 Minuten gedauert hätte. Ich rannte, als ginge es um mein Leben. Wahrscheinlich so schnell wie nie zuvor. Mein roter Koffer raste hinter mir her und immer wieder musste ich mich mit „excuse me“ irgendwo vordrängeln oder vorbeidrücken. Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie erleichtert ich war, als ich endlich an diesem fu**ing Gate ankam. Die Freude hielt jedoch nur kurz, denn auf die Frage ob sie auf meine Freundin warten könnten, erhielt ich nur ein energisches Kopfschütteln als Antwort.
Leider blieb es dabei und wie es für mich ausging habe ich ja bereits oben vorweg genommen. Meine Freundin war zwei Minuten zu spät am Gate und musste den Flieger am nächsten Morgen nehmen. 😦 Nicht nur deshalb, sondern auch weil EasyJet einen unmöglichen Service hat und wir zweimal mehr als eine halbe Stunde verspätet abflogen, heißt es für mich „EasyJet never again“..

London wird uns trotzdem in schöner Erinnerung bleiben. Auf unserer Liste stand natürlich Victoria´s Secret, Harrods, Selfridges, das Gleis 9 3/4 und ganz weit oben für mich Macaronlover auch ein Besuch bei Laduree. An all das konnten wir auch ein tick machen. Dazu genossen wir ein erstes Frühlingsfeeling im Hydepark und erkundeten mit einem der roten Busse South Kensington.. ❤ ❤ ❤ Gern hätte ich Euch an dieser Stelle wieder meine Insta-Story dazu eingeblendet, jedoch habe ich seit Kurzem immer wieder Probleme beim Hochladen. Entweder verrutscht die Tonspur oder Bilder werden im Video nicht angezeigt. 😦 Wenn jemand von Euch mir dabei helfen kann, dann meldet Euch gerne.

Im März hält mein Leben weiter nichts aufregendes bereit. Das Thema für die Bachelorarbeit ist in der Genehmigung, Hausarbeiten müssen abgegeben und Prüfungen geschrieben werden. Es wird also wohl mehr ein klassischer Klausurenmonat.. aber auch das muss ja mal sein. Zum Glück heißt es aber im April auch schon „Hello sechstes und letztes Semester“. 😛

xoxo Annegret

 

Der elegante Zeitmesser

Fashion

So eben brauche ich mal eine kurze Ablenkung vom Lernpensum und da dieser Post schon länger auf meiner To-Do-Liste steht, nehme ich mir nun mal Zeit dafür Euch meinen neuen engsten Begleiter vorzustellen.

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Denn wie ich schon auf Snapchat berichtet hatte, habe ich von meinem Freund zu unserem 3-jährigen Jubiläum eine CLUSE-Watch bekommen. Ich weiß noch genau wie ich letztes Jahr in Amsterdam in einem dieser Concept-Stores um die Uhren-Vitrine geschlichen bin.. hatte sogar eine angelegt und am Ende doch keine gekauft. Wie so oft bei mir, ging ich zunächst mit einem guten Gefühl, nichts gekauft zu haben hinaus, doch keine Stunde später bereute ich es bereits das hübsche Teil nicht mitgenommen zu haben.

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Um so größer war deshalb meine Freunde, als ich sie ein halbes Jahr später nun doch in den Händen hielt. Ich habe das Modell „La Bohème Gold White/Pink“ bekommen. Als wäre das nicht genug hat er mir aber noch ein Wechselarmband in schwarz dazu geschenkt. Das ist das Coole an dieser Uhr, denn für wenig Geld und mit zwei Handgriffen kann man aus einer Uhr beliebig viele machen und hat damit für jeden Style das perfekte Accessoire Ich liebes es! ❤ Ja und den hübschen Armreif gab es auch noch oben drauf. Der ist allerdings von Blvckletter. Schaut dort auch mal vorbei, wenn Ihr auf der Suche nach ausgefallenem Schmuck seid.

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 Ich bin jedenfalls total verliebt in meine neue Uhr. Zeitlos, elegant, einfach perfekt! Wie findet Ihr sie?

Hier ist mein Snapchode, einfach abfotografieren und bei Snapchat adden! Würde mich freuen, wenn Ihr mir auch dort folgt.

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xoxo, Annegret ❤

2 Tage Detox-Cleanse

Lifestyle

Hallo Ihr Lieben,

heute möchte ich nun endlich mit Euch meine Erfahrungen zur Saftkur teilen.

Lange bevor ich überhaupt selbst Lust bekam eine Entgiftung zu machen, habe ich bereits viel über das Thema gelesen. Auf Instagram, Facebook und Snapchat wird man ja auch gezwungenermaßen damit in den verschiedensten Ausführungen konfrontiert. Tee, Tabletten oder Säfte.. Letzteres klang für mich definitiv am „gesündesten“. Wenn Ihr Detox-Säfte aber mal googlet, kommt man für eine Zwei-Tages-Kur kaum unter 100€ weg. Also kam mir die Idee, dass Ganze doch einfach selbst zu machen, denn der Entsafter steht ja sowieso in meiner Küche.

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Der eigentliche Anlass es dann wirklich durchzuziehen, war die Ernährungsumstellung von meinem Freund und mir. Klingt aber krasser als es ist, denn wir haben uns einfach von weißem Haushaltszucker verabschiedet, achten bewusst darauf was wir wann essen,  kochen mehr selber und verzichten auf Tiefkühlpizzen oder Limonade. Trotzdem gönne ich mir aber noch ab und an eine Crème Brûelée in meinem Lieblingscafé und Vapiano ist deshalb auch nicht tabu. Ich fand, dass eine Saft-Kur diesen Prozess positiv unterstützen könnte, die Zellen von Giftstoffen befreit würden, somit Platz für neue Nährstoffe entstünde und der Darm auch mal eine kleine Pause bekäme um sich selbst zu regenerieren. Der perfekte Zeitpunkt also!

Bei den Zutaten für die Säfte habe ich mich an denen von „the frank juice“ orientiert, ein bisschen probiert, weggelassen und dazugeben und so entstanden dann meine 6 Detox-Säfte. Die Angaben gelten jeweils für 500 ml, wobei ich den Rest dann mit Wasser aufgegossen habe. Ich habe alles entsaftet (außer No.6) und teilweise den Saft nochmal in den Mixer oder durch das Sieb gegeben. So erhielt ich dann super frische Säfte ohne Fruchtfleisch, Kerne und Konservierungsstoffe.

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No. 1 – Der Rote

  • 2 Rote Beete
  • 4 Karotten
  • 2 Birnen
  • 1 Zitrone
  • Handvoll Himbeeren
  • 2 Scheiben Ingwer

No. 2 – Lieblingssaft

  • 2 Port. Spinat (TK)
  • 2 Orangen
  • 1 Zitrone
  • 1 Apfel
  • 1/2 Gurke
  • Handvoll Petersilie

No. 3 – Der Gelbe

  • 1/2 Ananas
  • 1/2 Zitrone
  • Kokoswasser

No. 4 – Bitterbombe

  • 1 Grapefruit
  • 1/4 Wassermelone
  • 1 TL Kurkuma

No. 5 – Der Grüne

  • 1 Romanasalat
  • 1 Mango
  • 1 Kiwi
  • 1/2 Gurke
  • Handvoll Basilikum

No. 6 – Süßer Schlummertrunk

  • 1/2 l Cashew-Milch
  • 4 Datteln
  • Zimt
  • Vanille

Zusätzlich zu den Säften aller 2h, habe ich natürlich auch noch viel Wasser getrunken (ca. 2 L) und am morgen eine Tasse heißes Wasser mit Ingwer. Essen gab es für mich keins,  manche begleiten ihre Saftkur aber mit Obst und Gemüse oder anderen entgiftenden Lebensmitteln.

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⇒ Und hier sind meine Antworten zu Euren Fragen:

Hast Du während der Kur Sport gemacht?

Ja, habe ich. An dem 1. Tag war ich im Gym. Habe aber natürlich ein viel leichteres Programm gemacht.. 20 min Laufband und danach 2 Saunagänge. Dadurch kommt der Stoffwechsel noch mehr in Schwung und die Entgiftung wird verstärkt. 

Wie viel hast Du ausgegeben?

Ich habe insgesamt ca. 45€ für die zwei Tage bezahlt. Davon gingen 20€ allein für die Flaschen drauf. Die habe ich mir hier bestellt! 

Hast Du abgenommen?

Wahrscheinlich schon. Ich schätze ca. 2 kg. Da es mir darauf aber nicht ankam und man die Kilos wenige Tage später eh wieder drauf hat, habe ich mich nicht gewogen.

Bist Du in Versuchung gekommen, einfach aufzuhören und normale Sachen zu essen?

Ehrlich? Na klar! Solange man in seinen vier Wänden bleibt konnte ich mich gut kontrollieren, doch als ich in die Stadt ging, hatte sich wie ein 7. Sinn entwickelt und alles Essbare stach mir sofort ins Auge. Trotzdem bin ich standhaft geblieben. *Jipiie* Komischerweise musste ich mich am Tag nach der Kur sogar erstmal wieder ans Essen gewöhnen. 

Welcher Saft hat Dir am besten geschmeckt und welcher gar nicht?

Meine Lieblingssäfte waren No. 2 und No. 6. Letzterer schmeckt wie ein süßer Nachtisch, worauf ich nur leider abends gar keinen Appetit mehr hatte. Saft No. 4 war dagegen wirklich eklig, die Kombi aus Grapefruit und Kurkuma hat auch die süße Wassermelone nicht retten können.. 

Fühlst Du Dich fitter?

Naja, fit ist ein dehnbarer Begriff. Haha.. Erstmal war ich nach den zwei Tagen total fertig. Einfach kraftlos und erschöpft. Und auch schon während der Kur bin ich am Abend todmüde ins Bett gefallen. Aber danach fühlt man sich „gesünder“ und hat ein gutes Gefühl, weil man weiß, dass man sich und seinem Körper etwas Gutes getan hat. Müdigkeitserscheinungen habe ich aber nach wie vor noch.. 

Kannst Du einen Detox-Cleanse empfehlen?

Ja, unbedingt. Und das nicht nur wegen letztgenanntem positivem Gefühl, sondern auch weil man sich selbst auf die Probe stellt.. eine Challenge gibt, die es zu bestehen gilt. Ich bin mir sicher, dass eine längere Kur von vielleicht 5 Tagen mehr bewirkt, als mein Einstieg mit 2 Tagen. Aber das Wichtigste ist, sich nicht zu überfordern und auch mental darauf einzustellen. Ich wusste, dass ich 5 Tage nicht durchhalten würde und wollte deshalb lieber 2 Tage richtig schaffen, als 5 Tage gar nicht. 

Snapchat-Story zu meinem Detox-Cleanse

So viel also zu meiner ersten Erfahrung mit Detox, Entgiften, Cleanse etc. Wer meine Snapchat-Story während den zwei Tagen nicht gesehen hat, der kann sich hier oben nochmal ein paar Ausschnitte ansehen.

Bis bald, Annegret ❤

Zehn Dinge, die Du in Kalabrien gemacht haben solltest

Travel

Hallo Ihr Lieben,

nach einer Zeit voller Reisen besinne ich mich die kommenden zwei Wochen nun erstmal wieder auf meine Heimatstadt Dresden. Doch zuvor wollte ich unbedingt diesen Post mit Euch teilen. „Frischer“ Content quasi bevor die Erinnerungen beginnen zu verblassen. Vielleicht steht bei dem Einen oder Anderen ja der Urlaub in Kalabrien kurz bevor und diese Tipps helfen Euch weiter.


Kalabrien ist die südlichste Festlandregion Italiens, quasi die Stiefelspitze. Da die öffentlichen Verkehrsmittel dort sehr unregelmäßig und sporadisch fahren, haben wir uns am Flughafen in Lamezia Terme für die komplette Woche einen Mietwagen genommen. Der ist definitiv Voraussetzung, um Kalabrien zu entdecken und nicht nur am Strand abzugammeln.

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1. Tartufo Eis in Pizzo 

Das Tartufo-Eis, ein mit flüssiger Schokolade gefülltes Vanilleeis, welches wiederum mit Schokoeis umhüllt und Kakaopulver besteubt ist, kennt Ihr sicher auch aus deutschen Eisdielen. Seinen Ursprung soll es in Pizzo, einer kleinen Gemeinde in Kalabrien haben. Dort streiten sich die Gelatiere noch heute darum, wer die Delikatesse erfunden hat und das beste Eis macht. Auf dem Piazza della Repubblica habt Ihr die Qual der Wahl um die Delikatesse zu probieren.

Kosten: Tartufo Eis ab ca. 5€
Adresse: Piazza della Repubblica, 89812 Pizzo VV

2. Beachday am Strand von Tropea

Eines der wohl schönsten Urlaubsparadiese in Kalabrien ist Tropea. Die kleine Stadt hat Charme und nebst auch einen wunderschönen Strand zu bieten. Von der kleinen Bergkirche Santa Maria dell`Isola könnt Ihr die Küste überblicken und das schönste Plätzchen an dem feinen weißen Sandstrand mit azurblauem Wasser schonmal anpeilen.

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Kosten: Der Strand ist kostenlos zugänglich, Parkplätze findet Ihr allerdings nur gegen Gebühr. Liegen und Sonnenschirme könnt Ihr Euch bei verschiedenen Anbietern mieten, genau so wie JetSki oder Tretboot. Es gibt aber auch große Strandabschnitte, an denen Ihr Euch euer eigenes Equipment mitbringen könnt.
Adresse: Via Lungomare, 89861 Tropea VV

3. Durch Olivenhaine reiten

Kalabrien hat aber nicht nur schöne Küstenabschnitte mit Traumstränden, sondern auch ein üppig grünes und wunderschönes Inland. Hier wächst u.a. die seltene Zitronensorte „Bergamotte“, die ich so sehr in der Bionade liebe.

Wer nicht so gut zu Fuß ist oder wie wir nicht zu den Wanderfreunden zählt, erkundet die Region zum Beispiel mit dem Pferd. Reitet gemeinsam vorbei an Wasserfällen, durch ausgetrocknete Flussbetten und Olivenhaine und macht ein Picknick mit kalabresischen Spezialitäten im Schatten von Orangen- und Zitronenbäumen. Klingt toll? Ist es auch!

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Angeboten werden die Touren ganz privat von kleinen Agriturismi aber z.B. auch von der „Cooperativa Segreti Mediterranei„.

Kontakt: Cooperativa Segreti Mediterranei Tel. 33 38 34 28 66
Kosten: Hier kann ich Euch leider keine Preise nennen, da sie je nach Teilnehmerzahl und Reiterfahrungen variieren können. Bei Agriturismi ist es deutlich günstiger und familiärer.

4. Schwefelbad nehmen

Aufgrund der Plattentektonik in der Region entstand eine Vulkankette, die sich vom Vesuv bis zum Ätna erstreckt. Auch wenn inzwischen fast alle Vulkane schlummern oder nur leicht aktiv sind, finden sich mancherorts noch heiße Schwefelquellen. Und weil Schwefelwasserstoff eine heilende Wirkung nachgesagt wird, solltet Ihr ein Schwefelbad unbedingt ausprobieren.

Es erwartet euch ca. 30 Grad heißes Thermalwasser in dem Ihr baden und Euch eine Packung aus dem Heilschlamm machen könnt. Diese lässt man in der Sonne einwirken und trocknen ehe man zum Abspülen ins nahegelegene Meer oder unter die Dusche geht. Ein bisschen Überwindung kostet es auf jeden Fall, denn Schwefelwasserstoff riecht ziemlich übel. Leider haftet der Geruch auch nach ausgiebigem Duschen noch etwa einen Tag an eurer Haut und den Badesachen. Deshalb: nicht den schicksten Bikini anziehen.

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Wem die Schlammpackung too much ist, der sollte stattdessen die „Gurna di Caronte“  besuchen. Der kristallklare Quelteich ist wildromantisch.

Kosten: Auf Vulcano bezahlt ihr 4€ Eintritt pro Person und für die Dusche kommen jeweils 2€ hinzu. Im Quelteich könnt Ihr dank einer privaten Initiative kostenlos baden, wobei jedoch um eine Spende gebeten wird.
Adresse:  Für das Schwefelbad auf Vulcano habe ich leider keine Adresse gefunden. Wenn Ihr mit dem Boot anlegt, folgt dem Touristenstrom. Oder einfach der Nase nach 😉
Gurna di Caronte, Contrada Caronte, 88046 Lamezia Terme

5. Ausflug auf die Äolischen Inseln 

Nördlich von Sizilien und ca. 2 1/2 Stunden mit dem Schnellboot von Tropea entfernt, befinden sich die Äolischen Inseln. Sie zählen seit 2000 zum Weltnaturerbe, weshalb sie jeden Tag von vielen Touristen bereist werden. Die Inseln halten das oben beschriebene Schwefelbad auf Vulcano, schwarze Strände auf Stromboli sowie süße Boutiquen und Cafés auf Lipari für Euch bereit. Stromboli hat zudem noch eine weitere Attraktion, den gleichnamigen, einzig ständig aktiven Vulkan Europas. Vor allem nachts ist das Lavaspeien sehr gut zu sehen und ein einmaliges Erlebnis. Auf dem Wasser ankern die Ausflugsboote direkt vor der gewaltigen Feuerstraße, an dessen Fuß die Lava ins Meer fließt.

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Auch wandern lässt es sich auf den Äolischen Inseln sehr gut. Mögliche Ziele könnten dafür die Bimssteinbrüche oder die antike Akropolis auf Lipari sein.

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Kosten: Ausflugsboote bringen Euch an mind. 3 Tagen in der Woche von Tropea auf die Äolischen Inseln und wieder zurück. Ihr könnt die Inseln aber auch von Neapel und verschiedenen Häfen Sizilien´s erreichen. Dafür müsst Ihr etwa 40€ berappen. Tickets werden direkt im Hafen von Tropea, am Strand und in Touristinformationen verkauft.

6. AquaPark Odissea 2000 besuchen

Die Temperaturen in Kalabrien liegen im Sommer im Durchschnitt bei 30 Grad. Wer da mal Lust auf eine intensivere Abkühlung hat, sollte den AquaPark in Rossano besuchen. Wasserrutschen, die keine Wünsche offen lassen. Ob freier Fall, zu zweit oder allein im Reifen, mit Matte oder klassisch auf dem Hintern, jeder kommt auf seine Kosten. Außerdem gibt es ein Wellenbad, große Kinderplansch-Landschaften und ungelogen, die beste Pizza die ich in Italien gegessen habe.

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Kosten: Von Montag bis Samstag kostet der Eintritt für Erwachsene 16€ und Kinder 12€. Sonntags bezahlt ihr 22€ und 15€. Tische und Stühle inkl. Schirm findet ihr auf dem ganzen Gelände kostenlos. Hinzukommen noch 4€ für den Spint und 3€ je Sonnenliege.
Adresse: AquaPark Odissea 2000, Contrada Zolfara, Villaggio Nausicaa, 87067 Rossano
Öffnungszeiten: 10 Uhr – 18:30 Uhr von Mitte Juni bis September

7. Auf einen Cocktail ins „Le Pietre Volte“

Seid Ihr auf der Suche nach einer schönen Location um den heißen Tag geschmackvoll ausklingen zu lassen, ist das „Le Pietre Volte“ am Capo Vaticano die richtige Adresse. Egal ob zum Brunch, Mittag- oder Abendessen oder auf eine erfrischende Granita. Vor allem aber die Cocktails kann ich Euch sehr empfehlen. Auch die könnt Ihr dort im stylischen Garten genießen. Die Auswahl reicht dabei von Ginvariationen, über wechselnde Eigenkreationen des Barkeepers, bis hin zu den Lady Classics. Da sollte für jeden etwas dabei sein. 😉

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Kosten: Gehobene Gastronomie zu guten Preisen z.B. Cocktails für 6,50€.
Adresse: Le Pietre Volte, Località Tonicello snc, 89866 San Nicolò di Ricadi VV7
Öffnungszeiten: 8 Uhr – 13 Uhr und 17 Uhr bis 2 Uhr

8. Sizilienblick von Reggio di Calabria

Die ehemalige Hauptstadt Kalabriens, Reggio die Calabria, wartet mit Großstadtfeeling auf. Wer also doch mal Lust verspürt sein Geld bei Zara, Calzedonia, Stradivarius o.ä. zu lassen, muss wohl oder übel nach Reggio. Die Stadt hat jedoch noch mehr zu bieten, als eine große Shoppingstraße. Zum Beispiel die Promenade Lungomare Falcomata. Wie es in einigen Reiseführern beschrieben wird, der „schönste Kilometer Italiens“. Ein Bisschen übertrieben ist es schon, aber der Blick über die Meerenge hinüber nach Sizilien ist doch einmalig und reizvoll. Außerdem haben sich viele Beachclubs am Strand unterhalb der Promenade angesiedelt, dort lässt sich das Großstadtfeeling bei chilligen Beats und einem Strawberry Daiquiri ausgezeichnet genießen.

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Kosten: Der Blick nach Sizilien ist gratis und gleichzeitig unbezahlbar. 😉
Adresse: Lungomare Falcomata, Viale Italo Falcomata, 89125 Reggio Calabria RC

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9. Mit dem Tretboot oder Kanu in eine verlassene Bucht

Bei Tropea und am Capo Vaticano befinden sich die schönsten Strände Kalabriens. Doch weil man sie aufgrund der Steilhänge nur über wacklige und marode Holztreppen erreicht sind sehr viele von ihnen einsam und verlassen. Wesentlich einfacher als der Zugang über Land, ist es deshalb z.B. mit dem Tretboot oder Kanu übers Wasser dorthin zu gelangen.

Wir haben uns am Strand Grotticelle am Capo Vaticano ein Tretboot gemietet und brauchten nur etwa eine halbe Stunde ehe wir eine dieser romantisch einsamen Buchten erreichten. Wunderschön und so friedlich! Wer Taucherbrille und Flossen einpackt, kann dort übrigens auch gut in Grotten oder unter Felsvorsprüngen schnorcheln. Ein echter Geheimtipp!

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Kosten: Tretboot oder Kanu ca. 10€ pro Stunde
Adresse: Spiagge Grotticelle, Faro Capo Vaticano Province of Vibo Valentia

10. Canyoning in den Schluchten von Cosenza

Schneller, wilder und gefährlicher.. Meine letzte Empfehlung ist nur etwas für die Abenteuerlustigen unter Euch. Der neue Trendsport ist schon längst auch im Süden Italiens angekommen. Ihr klettert, rutscht und schwimmt durch die Canyons und an Wasserfällen entlang. Dabei werdet Ihr von einem erfahrenen Trainer begleitet und geführt. Wer in seinem Urlaub noch eine Extraportion Adrenalin benötigt, sollte sich dieses Erlebnis in mitten der unberührten Natur zwischen Castiglione und Papasidero nicht entgehen lassen. Meine Garantie: einmalig und unvergesslich!

Kosten: Über Rafting Yahoooooo bezahlt jeder 55€ wofür Neoprenanzug, Schwimmweste, Gurtzeug und Helm mit dabei sind. Selbst mitbringen müsst Ihr allerdings Badesachen und festes Schuhwerk.
Adresse: Via Guglielmo Marconi 11, 87029 Scalea CS

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Und nun wünsche ich allen Kalabrienurlaubern ein paar unvergessliche Tage. Lasst mir gern einen Kommentar da, wenn ich Euch mit meinen Tipps inspirieren konnte aber natürlich will ich auch wissen, wie es Euch gefallen hat.

Bis bald, Annegret.

Let’s have a beauty talk

Beauty

Let’s have a beauty talk ladies! Das die Themen Kosmetik, Pflege und Schönheit bisher auf Gretline wenig angesprochen wurden, hat ganz bestimmt nichts damit zu tun, dass ich kein Interesse daran habe. Ganz im Gegenteil! Erst letzte Woche habe ich mich wieder dabei erwischt, wie ich um den MÄC-Counter bei Breuninger schlich. Kurze Zeit später saß ich auch schon auf dem Schminkstuhl und eh ich mich versah, war meine MÄC-Family um 2 edle Stücke reicher und ich um einiges ärmer.. „Aber warum muss high-end Kosmetik immer teuer sein?“ Ehrlich gesagt stelle ich mir diese Frage auch viel zu oft und doch greife ich immer wieder auf Benefit, Dior & Co. zurück. Meine trockene und empfindliche Haut war ein Grund für diese Entscheidung, die inzwischen jedoch 4-5 Jahre her ist. Seither finden sich bei mir nur noch LipGloss oder Lippenstift von günstigen Marken aus der Drogerie.

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Doch kann Drogeriekosmetik inzwischen doch viel mehr? Genau das würde ich gern auf dem Bloggerevent von dm am 8. und 9. Juli in Mainz  herausfinden. 10 Bloggern werden exklusiv die Neuheiten von der Eigenmarke trend IT UP! vorgestellt. Die beste Gelegenheit, meiner Hoffnung in qualitativ hochwertige Kosmetik zu einem guten Preis neues Leben einzuhauchen.

Welche Erfahrungen habt Ihr mit high-end Kosmetik gemacht? Habt Ihr Must-Haves  aus der Drogerie? Lasst mir gern Eure Meinung als Kommentar da und drückt mir die Daumen! Vielleicht kann ich schon bald mit gutem Gewissen mehr über Beauty berichten. 😉

xoxo, Annegret.

Mehr zu meiner Hautgeschichte: hier.

Camel Coat

Fashion

Hallo Ihr Lieben,

am vergangenen Donnerstag war ich zum PreOpening des neuen Primark in Leipzig eingeladen. Vor der offiziellen Eröffnung wurde uns, nach einem kleinen Frühstück,  der Store mit seinen einzelnen Bereichen, das Backoffice und die Sozialräume gezeigt. Es war interessant, mal einen Blick hinter die Kulissen eines so großen Modehauses zu werfen.  Die Gelegenheit habe ich auch gleich genutzt um mir die neuen Kollektionen anzusehen. Primark weckt definitiv Frühlingsgefühle, besonders mit den flower prints in rosé, lila, himmelblau und weiß. Aber auch Denim ist nach wie vor total hip. Von der Jeansbluse bis zur Latzhose könnt ihr alles finden.

DSC07656Ich habe mich für einen Klassiker, eine dunkelblaue Sleek-Jeans entschieden. Bisher hatte ich keine Erfahrung mit Hosen von dem Iren, mein erster Eindruck ist aber wirklich top. Der Sitz ist perfekt, sie wirft keine Falten und einen Knack-Po macht sie noch dazu. 😉 On top trage ich eine schlichte weiße Bluse (13€) mit goldenen Details am Dekolleté und den Armen und dazu einen Camel Coat aka Vestcoat (Sale – 9€). Schon lange habe ich nach einem Vestcoat gesucht, denn gerade jetzt, wenn das Wetter doch noch nicht ganz beständig ist, entpuppt er sich als praktischer Begleiter.

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Bluse Primark – Vestcoat Primark – Jeans Primark – Scarf Burberry – Bag New Yorker

Wie gefällt euch das Outfit? Lasst mir gern euer Feedback da. Ich wünsche euch eine schöne Woche. ❤

Bisou, Bisou Annegret

Shades of Blue and White

Fashion

Hallo Ihr Lieben,

heute möchte ich mal etwas weniger drum herum labern und stattdessen diese Bilder sprechen lassen. Sie strahlen Reinheit und Frische aus, getreu meinem gegenwärtigen Motto „fresh up your mind“. Frühjahrsputz für den Geist quasi um sich von den schweren, grauen Gedanken des Winters zu verabschieden. Winterdepression adieu! Sommerkinder wie ich es bin, kennen dieses Gefühl bestimmt nur zu gut, wenn die ersten Sonnenstrahlen wieder Kraft genug haben zu wärmen und damit den energy flow in einem  zurückholen.. Und plötzlich ist man wieder zu 100% da.

Hallo ihr Lieben, zurück aus Lissabon sende ich euch liebe Grüße aus meiner Heimatstadt Dresden. Ich bei meiner Familie zu besuch und und verbringe die letzten Urlaubstage.

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Jetzt geht das Jahr für mich erst richtig los. (Ich meine mal ehrlich, auf die ersten zwei Monate des Jahres könnte doch getrost jeder verzichten.) Der Filofax füllt sich mit tollen Terminen und der erste „Sommer“urlaub rückt auch bereits in greifbare Nähe. Die Abende sind hell und alles wirkt wieder so viel lebendiger.. Ich liebe dieses Gefühl und es verleiht mir mentale Stärke.

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Ich hoffe euch geht es ähnlich und ihr versteht was ich meine. Wenn ja, dann genießt diesen geistigen Frühling. 😉 Ich trage übrigens eine Bluse von Reserved, eine Hose von Calzedonia, Schuhe von Zara und eine Jeansjacke von H&M. Alles aktuell erhältlich.

Bisou, Bisou Annegret

 

Novalanalove turns 2

Travel

Hallo Ihr Lieben,

na wer hat am Wochenende meine Snapchat-Story verfolgt? Dann dürftet ihr ja mitbekommen haben, dass ich in Köln war und dort Farina Opoku von NOVALANALOVE getroffen habe. Es war ein wunderschöner Tag! Aber mal der Reihe nach..

IMG_9661Am Freitag fuhr ich nach meiner Arbeit nach Dresden um dort meine liebe Maria zu treffen und gemeinsam mit ihr nach Köln zu fahren. Da ich leider etwas verspätet war, kamen wir erst gegen Mitternacht im Hotel an. Nach einem Late-Night-Snack in der Lobbybar viel ich tot ins Bett. Auf der Fahrt mussten Maria und ich uns erstmal wieder den neusten  Gossip erzählen und so bekam ich kein Auge zu und war einfach mal 21 Stunden auf den Beinen.Am nächsten Morgen schliefen wir einwenig aus und machten uns nach einem ausgiebigen Frühstück dann schon auf den Weg zum Rheinauhafen. Da das Hilton direkt in der Innenstadt gelegen ist, konnten wir bis zur Location sogar zu Fuß gehen. Mit einigen Zwischenstopps bei Douglas und einer Bank, waren wir dann überpünktlich am Pe303, wo die Party steigen sollte. Wie wir später noch mehrmals feststellen sollten, war dass das Beste was uns an dem Tag passieren konnte. Während wir in der Schlange noch etwa 1 1/2 Stunden warteten lernten wir unheimlich nette Mädels kennen, mit denen die Warterei wie im Flug verging. (Liebe Grüße an euch, ich hoffe wir sehen uns mal wieder. <3)

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Und dann ging es endlich hinein.. Ich war schon echt aufgeregt und hab mich gefreut wie ein kleines Kind. Ihr müsst wissen, ich war noch nie von irgendetwas oder irgendwem ein richtiger Fan, aber Farina ist eine meiner größten Inspirationen. Ich liebe ihren Stil, ihre Einstellung zum Leben und die positiven Vibes die sie auslöst. Kurze Zeit später lagen wir uns dann schon in den Armen, konnten ihr nochmal persönlich gratulieren und unser Geschenk überreichen.

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Die Location war wunderschön hergerichtet, überall hingen Ballons und auf den Tischen standen liebevolle Blumengestecke, Cupcakes, Macarons und Cakepops. Dazu zog ein Zuckerwatte-Duft durch den Raum, dem man kaum widerstehen konnte – wenig später hatte ich die Spur auch schon gewittert und die Zuckerwattemaschine entdeckt.

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Bei guter Musik wurde erst einmal ausgelassen gefeiert, gegessen und getrunken. Anschließend rückte das Team von Melina Best an und jeder konnte sich stylen lassen. Während ich bei Melina auf dem Stuhl saß, läutete Anni die erste Tombola-Runde ein. Die Preise waren echt der Wahnsinn. So gab es z.B. ein Funkyboard als Gewinn. Nachdem ich zum ersten Mal ein solches Teil „gefahren“ bin, wollte ich es unbedingt haben, ging aber leider leer aus. Trotzdem war es toll, zu sehen was Farina und Anni für ihre Follower ermöglicht haben. Es sollte ein Dankeschön an alle sein und dass ist mehr als gelungen.

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Frisch gestylt fand ich dann auch die Gelegenheit mit Anni, der Managerin im Hintergrund, ein Bisschen zu quatschen. Sie war super sympathisch und erzählte mir von den neuen Plänen und ihrer Arbeit für Farina. Chapeau an Anni, denn was sie leistet ist echt großartig. Zu guter Letzt konnte ich nochmal mit Farina ein paar Worte wechseln und natürlich ausgiebig Selfies machen , worin sie übrigens Profi ist.

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Nach der zweiten Tombola stellten wir fest, dass die Zeit wie im Flug vergangen war. Wir  verließen die Party voller toller Eindrücke, um nachdem ganzen Süßkram wieder etwas richtiges zu essen. Obwohl wir vor dem Essen noch voller Tatendrang waren und die Afterparty-Party im Flamingo noch nicht von der Liste gestrichen war, fühlten wir uns anschließend alles andere als in der Lage zum feiern. Schweren Herzens entschieden wir uns deshalb dagegen und verbrachten den Abend noch gemütlich im Hotel.

Den Sonntag starteten wir dann etwas zeitiger und begannen unser kurzes Touriprogramm, nirgendwo geringeres als im Dom. Nach der Besichtung der 4711 Manufaktur waren wir gerade auf dem Weg zum Hard Rock Café als wir die Nachricht erhielten, dass wir mit Farina in der Kölner Zeitung seien. Das Café war vergessen und so machten wir uns stattdessen auf die Suche nach einem Kiosk und der sagenumwobenen Zeitung. Im Hauptbahnhof wurden wir schließlich fündig und hielten damit den gröhnenden Abschluss dieses wundervollen Wochenendes in den Händen. Es ging uns dabei jedoch nicht um die Tatsache das wir in der Zeitung waren, sondern einfach das ausgerechnet unser Foto, von 1500 Partygästen die 100000-e Fotos gemacht hatten, abgelichtet wurde. #everythinghappensforareason

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xoxo eure Annegret ❤

 

Amsterdam City Guide

Travel

Hallo Ihr Lieben,

heute möchte ich ein bisschen über unseren Citytrip nach Amsterdam erzählen und Euch den ein oder anderen Tipp mitgeben. Warum überhaupt Amsterdam? Lohnt sich eine Reise im Winter?  Wie sind die Niederländer? Und was ist die Besonderheit der niederländischen Coffeeshops? Diese und weitere Fragen versuche ich Euch im Folgenden zu beantworten.


Die Anreise:

Entspannter hätte für uns die Reise definitiv nicht beginnen können. Wir stiegen am Dienstagabend in Leipzig in den Bus von meinfernbus, fuhren über Nacht quer durch Deutschland und die Niederlande und erreichten am nächsten Morgen den Bahnhof Sloterdijk (rote Stecknadel) – im Westen von Amsterdam. Das Ganze hatte uns gerade einmal 29€ gekostet. Aufgrund dessen, dass wir unter der Woche fuhren, hatten wir den Bus auch fast für uns allein und konnten uns in der Front Row des Doppeldeckers ordentlich ausbreiten.

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Natürlich fährt meinfernbus auch von zahlreichen anderen Städten aus nach Amsterdam. Schaut euch am besten mal auf der Homepage um und variiert die Daten um die günstigste Fahrt zu finden.Von Sloterdijk bringt euch dann der Zug oder die Metro ins Zentrum – zu den öffentlichen Verkehrsmitteln erzähle ich Euch weiter unten noch mehr.

Die Unterkunft:

Die richtige Unterkunft zu finden fiel uns wesentlich schwerer als die passende Verbindung. Wir waren uns anfangs nicht nur unsicher was es für eine Unterkunft werden soll, sondern auch für welche Bezirke wir die Suche einschränken konnten. Letztlich entschieden wir uns aus dem Bauch heraus für das Apple Inn Hotel (lila Stecknadel). Im Nachhinein kann ich sagen, dass diese Entscheidung die Beste überhaupt war und uns in einen der schönsten Stadtteile Amsterdams brachte. In Oud-Zuid (Alt-Süd) fühlte ich mich direkt wohl. Die Architektur der hübschen Backsteinhäuser erinnerte mich sehr an die in Kensington and Chelsea in London. Ein echtes Träumchen. Auch unser Hotel befand sich in einem, der für die Gegend typischen, Häuser. Einziger Nachteil (der für uns kein wirklicher Nachteil war) – der fehlende Fahrstuhl und die extrem engen und steilen Treppen. Wenn man aber wie ich einen starken Mann an seiner Seite hat, braucht man sich keine Gedanken machen wie der Koffer ins Zimmer kommt. 😛 Das Hotel selbst gefiel uns sehr gut und genügte unseren Ansprüchen weitestgehend. Zwar fehlte ein Kühlschrank und der Platz um seinen Koffer, ohne dass er im Weg liegt, zu öffnen, aber da spricht man dann wahrscheinlich schon von „First World Problems“. Gebucht haben wir es ohne Verpflegung für 60€ pro Nacht im Doppelzimmer.
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Nicht weit vom Hotel befindet sich auch direkt der Vondelpark, der größte Stadtpark. Dort tummeln sich neben einer Überpopulation an freilebenden Wellensittichen vor allem ausgesprochen viele sportliche Amsterdamer. Man kann aber auch einfach nur gemütlich spazieren oder auf einen Kaffee in verschiedenen Cafés einkehren. Außerdem besticht die Gegend durch viele hübsche und trendige Läden. Besonders das ist ein Grund warum ich Amsterdam toll finde, denn es hat auch außerhalb des Stadtkerns einiges zu bieten.

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Direkt vor unserem Hotel fuhr übrigens alle 5 Minuten eine Straßenbahn ins Zentrum. Auch das ist also kein Problem.

Shopping:

Wie wahrscheinlich in allen europäischen Metropolen, lässt es sich auch in Amsterdam ausgezeichnet shoppen. Mit einer ausgiebigen Shoppingtour beginnt man am besten in der Kalverstraat am Dam (orange). Neben den Käseläden und Urban Outfitters, finden sich hier überwiegend bekannte Läden, nichts Besonderes. Läuft man sie jedoch bis zum Ende ab, erreicht man den Singel. Von hier geht es weiter am schwimmenden Blumenmarkt entlang (grün). Blumenverkäufer haben sich dort auf schwimmenden Pontons an der Gracht niedergelassen. Sie verkaufen Sträuße, Blumenzwiebeln und Souvenirs.  Der Markt endet an der Kreuzung zur Leidsestraat (violett), die Straße für Höherpreisiges und individuelle Labels. Ted Baker, Brandy Melville oder auch Abercrombie finden sich hier. Ansonsten lockt der neue Hunkemöller Flagshipstore und ein hipper Popcornladen. Das Gourmetpopcorn gibt es in mehr als 20 Flavours. Dieses Geschmackserlebnis vermisse ich echt sehr. Also für alle die nach Amsterdam reisen, ist ein Besuch des kleinen FOL-Stores PFLICHT!

Biegt man von der Hauptstraße nach links und rechts in die  kleinen Gassen ab, findet man übrigens noch viele weitere individuelle Geschäfte und Concept-Stores. Ich hätte mich Stunden darin aufhalten können, denn das Sortiment war meist ein Mix aus Fashion, Interior und Jewellery und die Läden ganz persönlich gestaltet.

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Sights:

Aus eigener Erfahrung kann ich Euch das Erkunden der Stadt mit dem Fahrrad sehr empfehlen. Wo, wenn nicht in Amsterdam, der Fahrradstadt schlechthin. So seid ihr flexibel und schnell von A nach B. Außerdem macht es wirklich Spaß wie ein echter Local Amsterdam zu entdecken.

DSC07250Mit dem Fahrrad kommt Ihr so vom Dam, wo sich der Königspalast, das Nationalmonument und die Krönungskirche befinden, auch ganz schnell nach Chinatown. Dort steht das älteste weltliche Gebäude der Stadt, de Waag. Wer von dort nur ein paar Querstraßen weiter fährt, findet sich, ohne es zu merken, auf einmal im Rotlichtviertel wieder. Anders als in Hamburg weisen einen aber keine blinkenden Schilder oder strömende Männermassen daraufhin. Der Stadtteil wirkt romantisch und idyllisch mit seinen schmalen, verschlungenen Gassen. Von Romantik hat es aber leider dann nicht mehr viel, wenn einem von einer nackten, alten und pornös geschminkten Frau Liebesdienste im Schaufenster angeboten werden. Alle, die das als nicht so sehenswert einschätzen, können um Rossebuurt einen Bogen machen.

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Stattdessen radelt man lieber an den Grachten entlang und besucht an der Prinsengracht das Käsemuseum. Der Eintritt ist kostenlos und die Käsevielfalt unglaublich. Zudem ist Probieren erwünscht und das ohne Limit. Alternativ kann man auch mal an einem der unzähligen Coffeeshops Halt machen. Man bemerkt sie meist schon aus weiter Entfernung, weil es einfach ungewohnt nach Gras riecht. Irgendwie hatte ich mir das mit den legalen Drogen in Amsterdam anders vorgestellt. Ich dachte in einem solchen Laden würden nur bekiffte Suffies sitzen und das auch erst in den Abendstunden. Doch scheinbar zelebrieren die Niederländer ihren Joint wie einen Kaffee zu jeder Tageszeit. Ich bin überrascht als ich einen dieser Shops betrete – gemütliches Caféambiente, gedimmtes Licht, junge hübsche Frauen an der Theke. Es gibt eben einfach neben Kaffee und Kuchen auch diverse Grasprodukte.

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Für alle, die sich sehr für Kultur und Kunstgeschichte interessieren, hat Amsterdam auch noch einiges zu bieten. Am Museumplein befinden sich z.B. das Van Gogh Museum sowie das Nationalmuseum (Rijksmuseum) und im westlichen Grachtengürtel das Anne-Frank-Haus, welche ganz bestimmt einen Besuch wert sind.

Übrigens hat Amsterdam auch ein sehr gutes ÖPNV-Netz. Wir haben uns ein 5-Tages-Ticket für 27€ gekauft. Damit konnten wir Metro, Bus und Tram im Stadtgebiet nutzen. Die Mehrtagestickets erhaltet ihr für bis zu 4 Tage an allen Automaten. Alles was darüber liegt, wird allerdings nur an der Hauptkasse vor dem Hauptbahnhof ausgegeben. Besonders im Winter lohnt sich ein solches Ticket, denn bei niedrigen Temperaturen ist Fahrrad fahren dann doch nicht immer so angenehm. Außerdem seid Ihr super flexibel und könnt, wie wir es auch getan haben, mit dem Bus in den dörflichen Norden Amsterdams fahren oder im Sommer zu den Tulpenfeldern.

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Essen:

Weiter oben hatte ich bereits geschrieben, dass wir im Hotel kein Frühstück hinzugebucht hatten. Ich mag es lieber, jeden Morgen etwas anderes auszuprobieren, als immer das Gleiche zu haben. Auch wenn in den Niederlanden allgemein das Essen und Lebensmittel viel teurer als in Deutschland sind, lohnt es sich gerade in Amsterdam Essen zu gehen. Folgende Hotspots kann ich euch da besonders empfehlen:

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Hier gibt es verschiedenes Streetfood unter einem Dach. Ein sehr cooles Konzept wie ich finde. Jeder kann nach seinem Geschmack essen und trotzdem gemeinsam an einem Tisch sitzen.

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Ein hübsches Restaurant in Oud-Zuid mit Liebe zum Detail gestaltet und Frozen Yoghurt at its finest.

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Eine von unzähligen Pommesbuden in Amsterdam. Vielleicht nicht die Beste (wir konnten nicht alle testen) aber mit mehr als 20 Soßen, wahrscheinlich die mit der größten Auswahl.

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Der berühmte Straßenmarkt von Amsterdam. Hier gibt es neben Mode vor allem frische Lebensmittel und leckeres Essen. Wir haben uns von dort Fladenbrot und verschiedene Schafskäseaufstriche mitgenommen… super lecker! Er ist jeden Tag (außer Sonntag) von 9 bis 17 Uhr geöffnet.

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Wenn Ihr einen Supermarkt sucht, findet ihr in der Innenstadt eigentlich überall Albert Heijn Supermärkte. Sie bieten ganz viel Healthy Food für to go, was ich besonders cool finde. So habe ich mir dann als Abendbrot von dort auch mal einen Quinoasalat und frisch gepressten Orangensaft gekauft, da es einfach viel günstiger war.


Ich für meinen Teil habe mich ein Stück weit in Amsterdam verliebt. Auch wenn es keineswegs nachteilig war im Winter die Stadt zu besuchen, werden wir ganz sicher nochmal einen Sommer dort verbringen. Mich hat die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Niederländer wirklich überrascht. Nach der Zeit in Amsterdam kann ich deshalb sagen, die „Nederlanders“ sind ein richtig sympathisches und junges Völkchen. Amsterdam hat zwar nicht DIE Sehenswürdigkeiten wie es London oder Paris haben, aber besticht als Stadt für sich mit ihrem Flair und den vielen kleinen Details. Das ist es was Amsterdam besonders und sehenswert macht. Also ein Besuch lohnt sich wirklich!

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Golden Autumn

Fashion

Der Herbst kann auch anders! Davon hat er mich am vergangenen Wochenende wieder einmal überzeugt. Und ich habe seit langem endlich mal Farbe bekannt. Rottöne sind mein neues Schwarz. Egal ob Bordeaux- , Wein- oder Kirschrot, ich liebe alle und on top in Kombination miteinander.


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Meine Vorliebe zum Mix aus Rottönen hat auch das heutige Outfit verschuldet. Ich trage ein weinrotes Kleid mit langen Ärmeln und Spitzenelementen an den Schultern. Im Sale habe ich es bei Primark für nur 7€ erstanden. Dazu kombiniere ich das Herbstaccessoire schlecht hin  – einen Poncho. Mein Modell hat mir meine Mama vor Kurzem geschenkt, weil sie ihn selbst seit mehreren Jahren nicht getragen hatte. Ursprünglich ist er aus der Türkei, weshalb ich euch leider keine Hoffnung machen kann, genau dieses Modell nochmal zu finden. Aber zurzeit sollte es kein Problem sein einen ähnlichen Poncho zu bekommen, schließlich sind sie so angesagt wie noch nie.

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Meine bordeauxfarbenen Schuhe sind von CCC, ein Laden mit dem Potenzial meine neue favi Schuhboutique zu werden, denn dort finde ich qualitativ gute High-Fashion-Modelle zu einem günstigen Preis. Die Ankle Boots gefallen mir besonders gut, wegen den dezenten Details wie dem Krokokunstleder am Schaft oder den Golddetails im Absatz. Die Elemente Kroko und Gold greift auch mein Handbag auf und rundet so das Outfit für mich perfekt ab.

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Als Schmuck habe ich mich wieder für meine Alltime-Musts in roségold entschieden, dass Modell Riley von Fossil und meinen über alles geliebten Ring von Thomas Sabo.

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Wie gefällt euch der Look? Seid ihr in Sachen Kleidung auch einer Herbstfarbe verfallen? Ich freue mich von euch zu hören!

In Liebe,

Annegret. ❤