Le Zuckerbäckerei

Lifestyle

Hallo Ihr Lieben,

spätestens als ich anfing Gossip Girl zu schauen, verfiel ich der Unwiderstehlichkeit dieser kleinen französischen Gebäckteile und die Schwierigkeit sie zu bekommen, machte den Reiz noch viel größer.  Natürlich ist die Rede von Macarons. Wer mich kennt, der weiß, dass ich sie abgöttisch liebe!!!

In den Genuss der bunten Köstlichkeiten kam ich erstmals 2011 in China. Anfangs wussten wir nicht so recht ob man die kleinen Burger (ja wir dachten ernsthaft es seien Burger) überhaupt essen kann oder ob sie nur zur Dekoration gedacht waren. Später trauten wir uns aber sie zu probieren. Ich war sofort vernarrt in diese Süßigkeit.

Vergangenes Jahr  war ich dann zum ersten Mal bei Ladurée in Dubai. Verdammt nochmal, wie geil sind denn bitte deren Rosen- oder Veilchenmacarons? 😎

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Zurück in Deutschland waren die kleinen Teile dann allerdings nur schwer bis gar nicht zu kriegen. Deshalb musste ich mir etwas einfallen lassen – selbst backen. Einfacher gesagt als getan, denn meine ersten Backversuche gingen alle in die Hose. Doch nach nun fast einem Jahr habe ich meine Backkünste fast perfektioniert und freue mich euch endlich das Rezept zu präsentieren.

Rezept für ca. 10 Macarons

Equipment:

Zutaten:

  • 45g gemahlene Mandeln
  • 75g Puderzucker
  • 1 Ei – davon 36g Eiweiß (am besten schon ein paar Tage alt)
  • 10g Zucker
  • Lebensmittelfarbpaste

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1. Als Erstes werden Puderzucker und gemahlene Mandeln durch das Sieb gestrichen, sodass ein feines Mandel-Puderzucker-Mehl entsteht. Kleine Bröckel solltet ihr entfernen, da die Macaronschalen sonst unschöne Huckel  erhalten.

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2. Danach wird das Eiweiß mit dem Handmixer geschlagen. Sobald sich erste Bläschen bilden kann der Zucker hinzu gegeben werden. Anschließend schlagt ihr solange weiter bis eine steife Masse entstanden ist. Dann könnt Ihr mit einem Zahnstocher die Lebensmittelfarbe hinzugeben.

3. Als Nächstes wir nun das Mandel-Puderzucker-Mehl mit einem Teigschaber unter die Eimasse gehoben. Geht hierbei sehr behutsam vor!

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4. Die entstandene Masse muss nun in einen Spritzbeutel gefüllt werden. Dabei sollte sie zäh in den Spritzbeutel fließen. Damit beim Einfüllen nichts daneben geht, kann man den Spritzbeutel einfach über ein höheres Glasgefäß stülpen oder ihr verwendet ein Spritzbeutel-Set wie z.B. von Tchibo, da ist direkt ein Halter inbegriffen.

5. Spritzt den Teig auf eine Macaronsilikonmatte. Alternativ eignet sich auch Backpapier auf welches ihr Kreise (z.B. mit einem 2€ Stück) aufmalt und diese als Hilfe nutzt.

6. Nun ist der größte Teil geschafft. Bevor die Macaronhälften jedoch gebacken werden, könnt ihr das Backblech noch ein-, zweimal auf die Arbeitsfläche klopfen damit hässliche Luftbläschen verschwinden. Im Anschluss lasst ihr die Macarons für 10-15 Minuten ruhen, so können sie schon mal antrocknen.

7. Nach der Ruhezeit kommen sie dann für 15 Minuten bei 140°C Ober- und Unterhitze in den Ofen. Behaltet sie während der Backzeit aber unbedingt im Auge, jeder Backofen ist anders.

8. Währenddessen kann die Cremefüllung zubereitet werden. Dabei sind euch so gut wie keine Grenzen gesetzt. Herzhaft, sauer, süß, blumig… wie ihr wollt. Hier zwei Möglichkeiten:

Weiße-Schokolade-Ganache mit Vanille

Zutaten:

  • 100g weiße Schokolade
  • 50g frische Sahne
  • Vanilleschote oder Vanillekonzentrat

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Die Sahne in der Mikrowelle erhitzen und über die zerkleinerte Schokolade geben. Anschließend solange umrühren bis sich die Schokolade vollständig aufgelöst hat. Dann gebt ihr die Vanille hinzu und stellt die fertige Ganache für 45 Minuten in den Kühlschrank.

Beerencremefüllung

Zutaten:

  • 150g Beeren z.B. Beerenmix (TK), Himbeeren oder Erdbeeren
  • 100g Gelierzucker 3:1

Die Beeren mit 2 EL Wasser in einen Topf geben und kochen bis sie weich werden. Danach die Masse durch ein Sieb streichen damit alle Kerne entfernt werden. Nun das Fruchtpürree mit dem Gelierzucker verrühren und nochmals 3 Minuten kochen. Danach muss die Creme für 40 Minuten kalt gestellt werden.

9. Zum Schluss müssen die Macaronschalen und die Cremefüllung noch zueinanderfinden. Füllt dafür die Ganache in einen Spritzbeutel mit Sterntülle und gebt jeweils auf eine Hälfte etwas Creme. Die Beerenfüllung hingegegen lässt sich besser mit einem Teelöffel portionieren. Die Macaronschalen könnt ihr dann, durch entgegengesetztes Drehen aufeinander setzen.

Et voilà, verführerisch leckere Macarons!   

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Und noch ein Buchtipp: Aurélie Bastian erklärt in ihrem Buch „Macarons für Anfänger“ einfach und gut verständlich wie ausgefallene Macaronkreationen auch zuhause gelingen.

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Bis bald!

In Liebe, Annegret.

Aphrodite for one day

Fashion, Lifestyle, Travel

Hallo Ihr Lieben,

als ich vergangene Woche auf Mykonos war, habe ich mich modetechnisch sehr viel inspirieren lassen. Vor allem den italienischen Touristinnen und griechischen Frauen musste ich immer wieder hinterherschauen und mir deren Style einprägen. Dabei habe ich festgestellt, dass bodenlange Kleider aus Baumwolle in dezentem Grau, Oliv oder Schwarz derzeit total beliebt sind. Mit wundervoll gleichmäßig gebräunter Haut und markanten neonfarbenen Accessoires oder Akzenten in Form von Espandrilles und Haarbändern haben sie darauß einen perfekten Sommerlook für die Stadt gezaubert.

Und Leute lasst euch sagen der Bohamian-Chic kommt zurück. Oder war er je weg? Luftige Wadenstiefel, Filz- und Strohhüte und Federn, Federn, Federn! Boho scheint im Süden total angesagt.

Trotzdem habe ich gedacht, dass die Mode in Griechenland bunter und luftiger ist. Wohlmöglich ist sie das auch, aber auf der Insel habe ich davon nicht viel mitbekommen. Dabei wären ein paar Farbtupfer in den weißen Straßen von Mykonos-Stadt eine schöne Abwechslung gewesen.

Und genau deshalb habe ich es mir auch nicht nehmen lassen, dieses wundervolle Kleid für euch in der Inselhauptstadt abzulichten. Die hübschen weißen Häuser und Straßen boten sich als Leinwand einfach perfekt an.

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Mit seinen dezenten Perlendetails am Kragen, den auffälligen Mustern und dem wunderschönen kräftigen Gelb, hat mich dieses Kleid schon im Laden total fasziniert und ich musste es sofort mit Griechenland assoziieren. Letztlich habe ich es mir auch tatsächlich nur für die Reise gekauft, denn für meine Begriffe harmoniert es wundervoll mit dem Flair welches die griechischen Dörfer ausstrahlen. Ob ich es hier in Deutschland tragen werde weiß ich allerdings noch nicht, denn ich finde, dass es kein Kleid für eine unserer modernen deutschen Großstädte ist.

Ist es albern das ich meine Kleidung an die Stadt (oder das Land) anpasse in der ich mich aufhalte? Bitte sag mir einer, dass ich nicht die Einzige bin, die das tut!

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So, nun verabschiede ich mich erstmal und wende mich mit vollem Tatendrang (oder auch nicht) dem Lernzeug zu. Ich hoffe ihr könnt dieses geniale Wetter besser nutzen als ich.

In Liebe, Annegret.

Citytrip to Prague

Lifestyle, Travel

Hallo ihr Lieben,

hattet ihr auch alle ein schönes Pfingstwochenende? Ich hatte glücklicherweise 5 Tage aufeinander frei und habe diese genutzt um mal wieder nach Dresden zu fahren. Ich nehme mir dann immer richtig viel vor um möglichst alle meine Freunde sehen zu können.

Am Freitag vor den Pfingstfeiertagen hatte ich so zum Beispiel noch ein farbenfrohes Fotoshooting mit einem befreundeten Fotografen. Wenn ihr neugierig auf die Resultate seid, dann folgt mir doch bei Instagram auf scandinavian_girl. Dort poste ich regelmäßig Bilder meiner tagtäglichen Erlebnisse.


Für den Pfingstsonntag hatten mein Freund und ich dann einen Tagsausflug nach Prag geplant. Wir starteten deshalb schon zeitig um den Tag ausgiebig in Prag nutzen zu können. Wir waren bereits schon mehrmals in Prag und kannten die Stadt deshalb schon ein Bisschen. Damals war es allerdings eher spontan mal so zum Shoppen und Bummeln. Diesmal wollten wir mehr von der Stadt sehen.

Nach 1 1/2 h Fahrzeit erreichten wir den P+R in Holesovice. Für den bewachten Parkplatz bezahlt man für den ganzen Tag dort nur 20 CZK (derzeit entspricht 1€ etwa 27 CZK) und hat eine super Anbindung an die Metro. Für eine Tageskarte bezahlt man umgerechnet 4,50€ und kann dafür den ganzen Tag bequem, schnell und unkompliziert von A nach B kommen. Geld wechseln ist übrigens auch direkt am Bahnhof möglich.

Mit der Metro fuhren wir keine 5 Minuten und konnten schon in der City am National Museum aussteigen. Das Museum steht direkt am Wenzelsplatz, dem wohl bekanntesten, aber  tatsächlich nur wenig an einen Platz erinnernden, Platz der Stadt. Namensgeber ist der Landespatron der tschechischen Bevölkerung, der Wenzel. Ihm hat man vor dem Museum ein Denkmal gewidmet.

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Wir liefen den Wenzelsplatz „hinunter“ und bogen, entgegen der Menschenmassen, links in eine Querstraße ein. So gelangten wir zur Lucerna-Passage. Sie beherbergt in verzweigten Flügeln Restaurants, Kinos, Geschäfte (u.a. einen süßen Dekoladen) und einen Ballsaal. Außerdem überraschte uns eine von der Decke hängende und ironisch anmutende Wenzelskulptur die bäuchlings auf einem toten Pferd thront.

Wir verließen die Passage und spazierten durch die versteckten kleinen Gässchen der Stadt.  Zufällig entdeckten wir so den Franziskanergarten, ein Stückchen Paradies inmitten der Großstadt. Brunnen, hohe Bäume und viele Bänke umsäumt von Rosenbüschen luden zum verweilen ein.

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Nachdem wir den Franziskanergarten durchquert hatten, stiegen wir wieder in die Metro und fuhren auf den Hradschin. Die Burg ist heute Präsidentensitz und lockt aufgrund zahlreicher Sehenswürdigkeiten wie dem St. Veits Dom oder dem goldenen Gässchen viele Besucher an. Wem umgerechnet 10,- € für den Eintritt in die goldene Gasse wert sind, der hat die Möglichkeit an Franz Kafkas Wohnhaus vorbei zu schlendern. Wir verzichteten jedoch auf die Besichtigung, der 11 Häuser. Stattdessen genossen wir den Ausblick von der Burg auf die Stadt. Man kann von oben tatsächlich ganz Prag überblicken. Wer eine Abkühlung braucht, bekommt die sogar auf der Burg in einem Open-Air Starbucks und den Mega-Ausblick von der Terrasse gibts gratis dazu.

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Über die Zamécké Schody Treppen stiegen wir wieder von der Burg hinab. Auf halbem Weg machten wir bei der wohl besten Trdelník-Bäckerei, wir hatten vorher noch kein besseres gegessen, der Stadt Halt. Durch unsere vergangen Aufenthalte in Prag  Den Duft der süßen Leckerei konnte man, ungelogen, bis hinauf auf die Burg riechen. Das Gebäck, zuvor mit Zucker, Zimt und Nusssplittern bedeckt, wird über offenem Feuer gebacken und kann nach Belieben auch mit Apfelmus, Nutella, Vanillepudding u.v.m. gefüllt werden.

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Nach dieser kleinen Stärkung besichtigten wir den Stadtteil „Kleinseite„. Das Viertel könnte malerisch kaum sein und erinnert mit seiner Architektur an das 18. Jahrhundert. Geleitet von den Rufen eines Pfaus, gelangten wir durch ein großes Tor in den wundervollen Garten des tschechischen Senats. Ähnlich wie der Franziskaner Garten auf der anderen Seite der Moldau, nur deutlich größer, eine weitere Ruheoase in der Stadt.

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Wir liefen weiter entlang der Moldau, unter der berühmten Karlsbrücke hindurch und erreichten so die Halbinsel Kampa und das sogenannte Prager Venedig. Hier entspannen bei schönem Wetter vor allem Einheimische auf den Wiesen. Da wir allerdings keine Zeit und Lust zum Verweilen hatten, kehrten wir um und überquerten die Moldau über die Karlsbrücke. Sie verbindet die Kleinseite mit der Altstadt.

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Die Altstadt wirkt durch die unzähligen Souvenirläden sehr touristisch und ist mancherorts leider viel zu überlaufen. Aber alle wollen nun mal die berühmte Sonnenuhr auf dem Altstädter Ring besichtigen oder die Teynkirche mit den Türmen Adam und Eva. Schließlich sind dies auch Sehenswürdigkeiten für die man, zumindest zum Schauen, mal nichts bezahlen muss.

Ich wollte mir unbedingt mal die Pariser Straße ansehen. Sie geht vom Altstädter Ring nördlich ab. Ich habe ihr liebevoll den Namen „Kurfürstendamm von Prag“ gegeben oder wäre Champs-Élysées treffender gewesen? Jedenfalls findet man dort, wie auf beiden benannten Straßen den Fashion-Luxus-Himmel. Sprich Valentino, Prada, Jimmy Choo, Dior, etc. Wer also einige Krönchen übrig hat, kann sie dort gut loswerden.

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Nicht weit von der Pariser Straße, etwas versteckt, befindet sich die spanische Synagoge. Sie ist im maurischen Stil errichtet und von innen üppig mit Gold ausgekleidet. Leider hatte sie nicht mehr geöffnet, als wir sie besichtigen wollten. Deshalb liefen wir weiter (östlich), durch den Pulverturm zum Platz der Republik. Dort befindet sich das Shopping-Center Palladium. Ich gehe dort, immer wenn ich in Prag bin, vor allem wegen Sephora hinein. UND weil ich die Riesenmacarons von  Patisserie Paul abstauben muss, denn ich liebe deren Vanillemacarons einfach über alles!

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Nachdem wir uns bei Macarons und  Frappucino etwas ausgeruht hatten, konnten wir feststellen, dass wir inzwischen schon allerhand gesehen hatten. Und gar nicht mehr viel auf dem Plan stand. Inzwischen war es aber auch schon 20 Uhr geworden.

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Wir verließen das Palladium und schlenderten „Am Graben„, eine Einkaufsstraße, entlang. Nach einem ausgiebigen Besuch bei Zara und Mango überkam uns dann aber der richtige Hunger. Unsere Suche nach traditionell tschechischem Essen, endete schließlich beim Italiener. Zu unserer Enttäuschung hatten die süßen kleinen tschechischen Bistros bereits geschlossen und so blieb uns nur der Gang in eines der überteuerten Touristenrestaurants übrig. Dort wird einem, „freundlicherweise“, schon das Trinkgeld mit 10% auf die Rechnung geschrieben und Salz, Pfeffer, Öl und Brot werden auch noch aufgeschlagen. Macht also besser einen großen Bogen um die Taverna Toscana auf dem Malé náměstí 11 wenn ihr mal in Prag seit.

Wer die Zeit genauer nimmt geht lieber im Feinkostgeschäft Zlatý kříž (Jungmannova 34) leckere tschechische belegte Brote essen. Oder zum Abschluss ähnlich stilbrüchig wie wir zu T.G.I. Friday´s (Am Graben 959). 

Nach dem Essen waren wir beide wirklich geschafft. Mein I-Phone sagte mir, dass ich über 20 km gelaufen war. Im Gegensatz zu meinen mickrigen 3 km an einem normalen Arbeitstag also wirklich enorm viel. Wir stiegen  deshalb gegen 23 Uhr wieder in die Metro und fuhren zurück nach Holesovice zu unserem Auto und anschließend nach Hause.

So ging ein ereignisreicher Tag zu Ende.

Uns hat übrigens der Marco Polo Reiseführer für Prag sehr weitergeholfen!


Was ich in letzter Zeit und besonders in Prag und Dresden gekauft habe, erfahrt ihr demnächst hier in meinem großen Sommer Haul. Und dann geht es für mich auch schon bald in den Süden.

Bis bald, Annegret.

Get ready for prom

Fashion, Lifestyle

Hallo Ihr Lieben,

inzwischen ist Mai und auf einmal alles grün. Mit dem Wonnemonat begann für viele aber nicht nur die schönste Zeit des Jahres, sondern auch die stressige Abiprüfungsphase. Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich letztes Jahr verzweifelt bin. Gehasst habe ich mich dafür, freiwillig in die mündliche  Physikprüfung zu gehen. Bücher über elektromagnetische Induktion, Quantenphysik und ähnlich „spannende“ Themen waren in dieser Zeit meine besten Freunde. Doch irgendwann stand die Prüfung an, ich hatte sie überraschend erfolgreich bestanden und auf einmal war ich quasi „frei“. Ich hatte wieder Zeit für die angenehmeren Dinge und konnte mich endlich um die Vorbereitungen für den Abiball kümmern.

Darum soll sich auch dieser Post drehen. Ich möchte euch erzählen, wie ich mich auf meinen Abiball vorbereitet habe und den ein oder anderen Tipp mit euch teilen.


Das Kleid

Das wichtigste für die meisten ist sicherlich das Kleid. Einige werden es vielleicht schon zuhause hängen haben, andere haben sich noch gar nicht auf die Suche gemacht. Dabei gibt es heutzutage immer mehr Möglichkeiten sein perfektes Abiballkleid zu finden.

  • über das Internet:

z.B. bei Asos schon ab ca. 60,-€
bei eBay tlw. maßgeschneidert (Vorsicht allerdings bei China-Ware)
bei Lookbook Store  schon ab ca. 30,-€

  • im Einzelhandel:

z.B. bei TK Maxx, Peek&Cloppenburg oder Karstadt

Die Preise sind hier schon deutlich höher. Klarer Vorteil: ihr könnt die Kleider anprobieren, fühlen und sehen. Ich persönlich schätze das beim Shoppen sehr und zähle deshalb nicht zu den Onlineshoppern. Im Einzelhandel kauft allerdings immer noch die Mehrheit ihre Kleider.  Da kann man seinem „Kleiderzwilling“ zum Abiball schon mal über den Weg laufen.

  • in Boutiquen:

Nach meinen Prüfungen entschied ich mich dafür mir etwas zu gönnen. Einen Anlass gab es ja, meinen Abiball. Deshalb schnappte ich mir meine beste Freundin und stieg in den Bus nach Berlin. Im Vorhinein hatte ich mir einige lohnenswerte Adressen herausgeschrieben, welche wir dann nacheinander abklappern wollten. Wir starteten bei Morrywoods in der Otto-Suhr-Allee. Dort fand ich jedoch nichts, denn meine Größe war so gut wie ausverkauft (inzwischen hat Morrywoods geschlossen). Unsere zweite Anlaufstelle war divodress in der Wilmersdorfer Str. 81 wo ich dann tatsächlich auch schon fündig wurde. Nachdem ich meine erste Skepsis wegen des ausgefallenen Schnittes beiseite gelegt hatte, war es meins: mein türkisblau-mintgrünes Traumkleid. Das Einzelstück aus Australien hatte mich zwar 200,-€ gekostet, dafür hatte ich aber auch gespart und war letztlich überglücklich.

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weitere Boutiquen auf meiner Liste waren:
Crusz – Spittelmarkt 11-12
Fashionart – Eberhard-Roters-Platz 4
Chiton – Goltzstraße 12

Entscheidend ist am Ende nicht wie viel euer Kleid gekostet hat, sondern dass ihr euch darin wohl fühlt und es auch ein Stück weit dazu beiträgt, euren Tag zu etwas ganz Besonderem zu machen!

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Die Accessoires

Nachdem ich mein Kleid gekauft hatte, konnte ich schauen welche Accessoires sich eignen würden. Ich entschied mich, getreu dem Motto „Weniger ist mehr“, für dezenten Silberschmuck.

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Ich trug Ohrringe von Christ, eine Kette von Bijou Brigitte und ein Perlenarmband von Thomas Sabo. Am Tag des Balls entschied ich mich  dann noch dafür ein Duftband von Elie Saab anzulegen.

Bei der Schuhwahl war ich mir ziemlich schnell sicher, dass meine nudefarbenen Pumps (von Primark) die richtige Wahl sind. Schlicht aber hoch und elegant. Perfekt, wie ich fand.

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Ehrlich gesagt war die Wahl der Clutch für mich mit die schwierigste. Ich wusste anfangs nicht, welche Farbe die Tasche haben soll.. mintgrün passend zum Kleid, nude und passend zu den Schuhen oder doch lieber silber im Einklang mit dem Schmuck?! Letztendlich entschied ich mich für eine silberne Clutch, die passend zum Schmuck mit silbernen Straßsteinen verziert war. Ich hatte sie für etwa 15,-€ bei Osco gefunden.


Die Haare

Ach ja, die Haare. Am liebsten hätte ich letztes Jahr meine Frisur drei mal verändert. Es gibt einfach zu viele wundervolle Frisuren. Allein schon die Frage: offene oder geschlossene Haare? In meinem Fall konnte ich mir zumindest diese Frage leicht beantworten… geschlossen. Meine Haare sind einfach zu dick und somit auch zu schwer um Locken einen ganzen Abend zu halten, leider. Ich entschied mich deshalb für eine Hochsteckfrisur, die ich mir bei meinem Friseur machen ließ.

Wer sich seine Frisur selber machen möchte, findet wunderschöne Anleitungen bei diesen zwei tollen Damen von Luxy Hair oder auch bei Lilith Moon. Ich rate euch aber, die Frisur bis zur Premiere einige Male zu üben.

Ein toller Hingucker sind derzeit übrigens auch Blumenkränze fürs Haar. Bei dawanda und auch bei Asos gibt es einige tolle Modelle.


Das Make-up

Das Make-up verpasst, meines Erachtens, eurem Auftritt den letzten Schliff. Es sollte sich auf jeden Fall von eurem alltäglichen Look abheben und mit eurer Gesamterscheinung am Tag des Balls harmonieren. Farblich abgestimmter Rouge, Lidschatten und Lippenstift können schon ein schönes Endergebnis schaffen. Wichtig ist, das Augenmerk entweder auf die Augen ODER auf die Lippen zu legen. Beides betont wirkt irritierend und lenkt ab.

Ich habe mir mein Make-up bei Douglas machen lassen. Das ganze dauerte etwa eine Stunde und hat 20,-€ gekostet. Bei Douglas wird immer zwischen einem Tages- oder Abend-Make-up unterschieden. Da ich aber keine Smokey Eyes wollte, sondern alles etwas dezenter, wurde es als Tages-Make-up deklariert. Für mich war es eine sehr gute Entscheidung. Ich konnte nochmal kurz entspannen und musste mir keine neuen Produkte kaufen bzw. mich auch nicht selbst darum kümmern.

MÄC und oftmals auch Counter von Kosmetikmarken wie Dior, Chanel, Urban Decay, Calvin Klein u.a. bieten bei Karstadt oder Breuninger auch einen solchen Service.


Die Nägel

Eine einfache Möglichkeit die Farbe des Kleides nochmal aufzugreifen ist, die Nägel in derselben Farbe zu lackieren. Sowohl Anny als auch meine Lieblingsmarke Butter London bieten ein große Farbvielfalt. DSC04554

Natürlich kann man seine Nägel für den besonderen Anlass auch im Nagelstudio machen lassen. Ich habe das allerdings nicht getan, denn mir war das Make-up wichtiger.

Vielleicht helfen meine Erfahrungen und Tipps der ein oder anderen Abiturientin dieses Jahr weiter. Ich wünsche euch schon jetzt einen unvergesslichen Tag!

In Liebe, Annegret.