2 Tage Detox-Cleanse

Lifestyle

Hallo Ihr Lieben,

heute möchte ich nun endlich mit Euch meine Erfahrungen zur Saftkur teilen.

Lange bevor ich überhaupt selbst Lust bekam eine Entgiftung zu machen, habe ich bereits viel über das Thema gelesen. Auf Instagram, Facebook und Snapchat wird man ja auch gezwungenermaßen damit in den verschiedensten Ausführungen konfrontiert. Tee, Tabletten oder Säfte.. Letzteres klang für mich definitiv am „gesündesten“. Wenn Ihr Detox-Säfte aber mal googlet, kommt man für eine Zwei-Tages-Kur kaum unter 100€ weg. Also kam mir die Idee, dass Ganze doch einfach selbst zu machen, denn der Entsafter steht ja sowieso in meiner Küche.

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Der eigentliche Anlass es dann wirklich durchzuziehen, war die Ernährungsumstellung von meinem Freund und mir. Klingt aber krasser als es ist, denn wir haben uns einfach von weißem Haushaltszucker verabschiedet, achten bewusst darauf was wir wann essen,  kochen mehr selber und verzichten auf Tiefkühlpizzen oder Limonade. Trotzdem gönne ich mir aber noch ab und an eine Crème Brûelée in meinem Lieblingscafé und Vapiano ist deshalb auch nicht tabu. Ich fand, dass eine Saft-Kur diesen Prozess positiv unterstützen könnte, die Zellen von Giftstoffen befreit würden, somit Platz für neue Nährstoffe entstünde und der Darm auch mal eine kleine Pause bekäme um sich selbst zu regenerieren. Der perfekte Zeitpunkt also!

Bei den Zutaten für die Säfte habe ich mich an denen von „the frank juice“ orientiert, ein bisschen probiert, weggelassen und dazugeben und so entstanden dann meine 6 Detox-Säfte. Die Angaben gelten jeweils für 500 ml, wobei ich den Rest dann mit Wasser aufgegossen habe. Ich habe alles entsaftet (außer No.6) und teilweise den Saft nochmal in den Mixer oder durch das Sieb gegeben. So erhielt ich dann super frische Säfte ohne Fruchtfleisch, Kerne und Konservierungsstoffe.

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No. 1 – Der Rote

  • 2 Rote Beete
  • 4 Karotten
  • 2 Birnen
  • 1 Zitrone
  • Handvoll Himbeeren
  • 2 Scheiben Ingwer

No. 2 – Lieblingssaft

  • 2 Port. Spinat (TK)
  • 2 Orangen
  • 1 Zitrone
  • 1 Apfel
  • 1/2 Gurke
  • Handvoll Petersilie

No. 3 – Der Gelbe

  • 1/2 Ananas
  • 1/2 Zitrone
  • Kokoswasser

No. 4 – Bitterbombe

  • 1 Grapefruit
  • 1/4 Wassermelone
  • 1 TL Kurkuma

No. 5 – Der Grüne

  • 1 Romanasalat
  • 1 Mango
  • 1 Kiwi
  • 1/2 Gurke
  • Handvoll Basilikum

No. 6 – Süßer Schlummertrunk

  • 1/2 l Cashew-Milch
  • 4 Datteln
  • Zimt
  • Vanille

Zusätzlich zu den Säften aller 2h, habe ich natürlich auch noch viel Wasser getrunken (ca. 2 L) und am morgen eine Tasse heißes Wasser mit Ingwer. Essen gab es für mich keins,  manche begleiten ihre Saftkur aber mit Obst und Gemüse oder anderen entgiftenden Lebensmitteln.

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⇒ Und hier sind meine Antworten zu Euren Fragen:

Hast Du während der Kur Sport gemacht?

Ja, habe ich. An dem 1. Tag war ich im Gym. Habe aber natürlich ein viel leichteres Programm gemacht.. 20 min Laufband und danach 2 Saunagänge. Dadurch kommt der Stoffwechsel noch mehr in Schwung und die Entgiftung wird verstärkt. 

Wie viel hast Du ausgegeben?

Ich habe insgesamt ca. 45€ für die zwei Tage bezahlt. Davon gingen 20€ allein für die Flaschen drauf. Die habe ich mir hier bestellt! 

Hast Du abgenommen?

Wahrscheinlich schon. Ich schätze ca. 2 kg. Da es mir darauf aber nicht ankam und man die Kilos wenige Tage später eh wieder drauf hat, habe ich mich nicht gewogen.

Bist Du in Versuchung gekommen, einfach aufzuhören und normale Sachen zu essen?

Ehrlich? Na klar! Solange man in seinen vier Wänden bleibt konnte ich mich gut kontrollieren, doch als ich in die Stadt ging, hatte sich wie ein 7. Sinn entwickelt und alles Essbare stach mir sofort ins Auge. Trotzdem bin ich standhaft geblieben. *Jipiie* Komischerweise musste ich mich am Tag nach der Kur sogar erstmal wieder ans Essen gewöhnen. 

Welcher Saft hat Dir am besten geschmeckt und welcher gar nicht?

Meine Lieblingssäfte waren No. 2 und No. 6. Letzterer schmeckt wie ein süßer Nachtisch, worauf ich nur leider abends gar keinen Appetit mehr hatte. Saft No. 4 war dagegen wirklich eklig, die Kombi aus Grapefruit und Kurkuma hat auch die süße Wassermelone nicht retten können.. 

Fühlst Du Dich fitter?

Naja, fit ist ein dehnbarer Begriff. Haha.. Erstmal war ich nach den zwei Tagen total fertig. Einfach kraftlos und erschöpft. Und auch schon während der Kur bin ich am Abend todmüde ins Bett gefallen. Aber danach fühlt man sich „gesünder“ und hat ein gutes Gefühl, weil man weiß, dass man sich und seinem Körper etwas Gutes getan hat. Müdigkeitserscheinungen habe ich aber nach wie vor noch.. 

Kannst Du einen Detox-Cleanse empfehlen?

Ja, unbedingt. Und das nicht nur wegen letztgenanntem positivem Gefühl, sondern auch weil man sich selbst auf die Probe stellt.. eine Challenge gibt, die es zu bestehen gilt. Ich bin mir sicher, dass eine längere Kur von vielleicht 5 Tagen mehr bewirkt, als mein Einstieg mit 2 Tagen. Aber das Wichtigste ist, sich nicht zu überfordern und auch mental darauf einzustellen. Ich wusste, dass ich 5 Tage nicht durchhalten würde und wollte deshalb lieber 2 Tage richtig schaffen, als 5 Tage gar nicht. 

Snapchat-Story zu meinem Detox-Cleanse

So viel also zu meiner ersten Erfahrung mit Detox, Entgiften, Cleanse etc. Wer meine Snapchat-Story während den zwei Tagen nicht gesehen hat, der kann sich hier oben nochmal ein paar Ausschnitte ansehen.

Bis bald, Annegret ❤

2 Gedanken zu “2 Tage Detox-Cleanse

  1. Toller Post, Greti. Wirklich sehr informativ und animiert mich dazu auch 2 Tage zu „detoxen“. Mir gefällt besonders, dass du die Säfte selbst gemacht hast 🙂

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